Die Notwendigkeit einer neuen Diskussion

von Taner Akçam

Die Frage, die ich hier stellen möchte, ist ganz einfach: Wie wir alle wissen, hat Präsident Biden den armenischen Völkermord anerkannt. Also….das ist eine gute Sache, sagen Sie? Und jetzt, wo er ihn anerkannt hat … was ist damit? Hat sich etwas geändert? Und wenn sich tatsächlich nichts geändert hat, warum hat es sich dann nicht geändert? Und wenn sich nichts geändert hat, warum wurden dann so viele Anstrengungen unternommen, um dies zu erreichen? Was muss dann noch getan werden? Diese Fragen werfen Dutzende von weiteren Fragen auf, und wir könnten ewig so weitermachen. Die Angelegenheit hat noch eine viel dramatischere Dimension. Wir waren uns alle sicher, dass die „Anerkennung des Völkermords an den Armeniern durch die US-Regierung“ das A und O für die Diaspora-Armenier sein würde. Ich würde sogar noch weiter gehen und behaupten, dass die offene Frage der „Anerkennung“ die zentrale Komponente der armenischen Diaspora-Identität war. Jahrzehntelang definierte sich die armenische Diaspora über dieses Anliegen, und die Forderung nach Anerkennung war wie ein Klebstoff, der sie zusammenhielt. Und nun, da das Ziel erreicht ist, was wird aus dieser zentralen Komponente, diesem Element, das für die Gestaltung der armenischen Diaspora-Identität so wichtig war? Das wichtigste Identitätsmerkmal für die armenische Diaspora hat nun seine energetische Kraft, seine Daseinsberechtigung verloren. Was, wenn überhaupt etwas, wird an seine Stelle treten, um die armenische Identität außerhalb Armeniens zu definieren? Ehrlich gesagt, habe ich keine fertigen Antworten auf diese Fragen; daher auch der Titel meines Vortrags: „Die Notwendigkeit einer neuen Konversation“.

Der erste Punkt, den ich ansprechen möchte, ist, dass das Fehlen jeglicher substanzieller Veränderungen nach Bidens Anerkennung uns zu der Frage zwingt, was genau „Anerkennung“ ist. Ist es nur ein Lippenbekenntnis? Ein billiges politisches Zugeständnis? Hat sie mehr Gewicht als die einfache Feststellung: „Ja, 1915 sind einige schlimme Dinge passiert“, wenn wir nach unserem „Nie wieder“-Moment auch in Zukunft solche Dinge tun. Wenn das der Fall ist, dann kann man die „Anerkennung“ mit dem Besuch des Gottesdienstes vergleichen. Es kann sein, dass wir unsere Sünden am Sonntag aufrichtig bereuen, aber trotzdem am Montag wieder sündigen. Aber natürlich müssen sich die Dinge ändern; individuelle Sünden sind nicht dasselbe wie große historische Verbrechen; solche Praktiken dürfen nicht fortgesetzt werden, wenn irgendein Anschein einer zivilisierten Gesellschaft überleben soll. Und die „Anerkennung einer historischen Ungerechtigkeit“ sollte mit Konsequenzen einhergehen. Aber was sind diese Konsequenzen? Und woher kommt der Anstoß, in diese Richtung zu gehen?

Auf diese Frage gibt es eine Reihe von Antworten. Eine der möglichen Antworten liegt in der komplexen Logik der internationalen Beziehungen. Wie ich weiter unten noch ausführlicher erläutern werde, gehen die Nationalstaaten von nationalen Interessen und Sicherheitsbedenken aus und versuchen, mit den ihnen zur Verfügung stehenden militärischen und finanziellen Mitteln die für sie günstigsten Ergebnisse aus dem wilden und anarchischen Zustand der internationalen Beziehungen herauszuholen. Und man kann sich gut vorstellen, dass der Völkermord an den Armeniern und die Frage, ob seine Anerkennung durch genügend andere Mächte die Türkei letztlich unter Druck setzen wird, den Völkermord selbst anzuerkennen, in diesen komplizierten und sich wandelnden Beziehungen keine große Beachtung findet. Die Republik Armenien mag das einzige Land gewesen sein, das in der Lage war, das Thema auf die öffentliche Tagesordnung zu setzen, aber sie hat wenig Einfluss, um ihren Fall voranzutreiben, da die Kombination aus politischer und militärischer Schwäche und die prekäre geopolitische Lage ihre Existenz gefährdet.

Aber lassen wir die Welt der internationalen Beziehungen für einen Moment beiseite und suchen wir anderswo nach den Gründen, warum Bidens Anerkennung des Völkermords nichts ändern wird. Sowohl bei der Leugnung als auch bei der Anerkennung gibt es ein Missverständnis, das sich auch in den internationalen Beziehungen manifestiert und das ich als zeitliche Abschottung bezeichnen würde.

Die Frage, die ich hier stellen möchte, ist sehr einfach: Wie wir alle wissen, hat Präsident Biden den armenischen Völkermord anerkannt. Also….das ist eine gute Sache, sagen Sie? Und jetzt, wo er ihn anerkannt hat … was ist damit? Hat sich etwas geändert? Und wenn sich tatsächlich nichts geändert hat, warum hat es sich dann nicht geändert? Und wenn sich nichts geändert hat, warum wurden dann so viele Anstrengungen unternommen, um dies zu erreichen? Was muss dann noch getan werden? Diese Fragen werfen Dutzende von weiteren Fragen auf, und wir könnten ewig so weitermachen. Die Angelegenheit hat noch eine viel dramatischere Dimension. Wir waren uns alle sicher, dass die „Anerkennung des Völkermords an den Armeniern durch die US-Regierung“ das A und O für die Diaspora-Armenier sein würde. Ich würde sogar noch weiter gehen und behaupten, dass die offene Frage der „Anerkennung“ die zentrale Komponente der armenischen Diaspora-Identität war. Jahrzehntelang definierte sich die armenische Diaspora über dieses Anliegen, und die Forderung nach Anerkennung war wie ein Klebstoff, der sie zusammenhielt. Und nun, da das Ziel erreicht ist, was wird aus dieser zentralen Komponente, diesem Element, das für die Gestaltung der armenischen Diaspora-Identität so wichtig war? Das wichtigste Identitätsmerkmal für die armenische Diaspora hat nun seine energetische Kraft, seine Daseinsberechtigung verloren. Was, wenn überhaupt etwas, wird an seine Stelle treten, um die armenische Identität außerhalb Armeniens zu definieren? Ehrlich gesagt, habe ich keine fertigen Antworten auf diese Fragen; daher auch der Titel meines Vortrags: „Die Notwendigkeit einer neuen Konversation“.

Der erste Punkt, den ich ansprechen möchte, ist, dass das Fehlen jeglicher substanzieller Veränderungen nach Bidens Anerkennung uns zu der Frage zwingt, was genau „Anerkennung“ ist. Ist es nur ein Lippenbekenntnis? Ein billiges politisches Zugeständnis? Hat sie mehr Gewicht als die einfache Feststellung: „Ja, 1915 sind einige schlimme Dinge passiert“, wenn wir nach unserem „Nie wieder“-Moment auch in Zukunft solche Dinge tun. Wenn das der Fall ist, dann kann man die „Anerkennung“ mit dem Besuch des Gottesdienstes vergleichen. Es kann sein, dass wir unsere Sünden am Sonntag aufrichtig bereuen, aber trotzdem am Montag wieder sündigen. Aber natürlich müssen sich die Dinge ändern; individuelle Sünden sind nicht dasselbe wie große historische Verbrechen; solche Praktiken dürfen nicht fortgesetzt werden, wenn irgendein Anschein einer zivilisierten Gesellschaft überleben soll. Und die „Anerkennung einer historischen Ungerechtigkeit“ sollte mit Konsequenzen einhergehen. Aber was sind diese Konsequenzen? Und woher kommt der Anstoß, in diese Richtung zu gehen?

Auf diese Frage gibt es eine Reihe von Antworten. Eine der möglichen Antworten liegt in der komplexen Logik der internationalen Beziehungen. Wie ich weiter unten noch ausführlicher erläutern werde, gehen die Nationalstaaten von nationalen Interessen und Sicherheitsbedenken aus und versuchen, mit den ihnen zur Verfügung stehenden militärischen und finanziellen Mitteln die für sie günstigsten Ergebnisse aus dem wilden und anarchischen Zustand der internationalen Beziehungen herauszuholen. Und man kann sich gut vorstellen, dass der Völkermord an den Armeniern und die Frage, ob seine Anerkennung durch genügend andere Mächte die Türkei letztlich unter Druck setzen wird, den Völkermord selbst anzuerkennen, in diesen komplizierten und sich wandelnden Beziehungen keine große Beachtung findet. Die Republik Armenien mag das einzige Land gewesen sein, das in der Lage war, das Thema auf die öffentliche Tagesordnung zu setzen, aber sie hat wenig Einfluss, um ihren Fall voranzutreiben, da die Kombination aus politischer und militärischer Schwäche und die prekäre geopolitische Lage ihre Existenz gefährdet.

Aber lassen wir die Welt der internationalen Beziehungen für einen Moment beiseite und suchen wir anderswo nach den Gründen, warum Bidens Anerkennung des Völkermords nichts ändern wird. Sowohl bei der Leugnung als auch bei der Anerkennung gibt es ein Missverständnis, das sich auch in den internationalen Beziehungen manifestiert und das ich als zeitliche Abschottung bezeichnen würde.

Trotz der Anerkennung des Völkermordes hat sich Bidens politischer Ansatz in keiner Weise geändert und ist nach wie vor auf die Logik der Aufrechterhaltung guter Beziehungen zur Türkei ausgerichtet, die in etwa so aussieht: „Wir haben den Völkermord anerkannt, aber das ist eine Angelegenheit der Vergangenheit; in der Außenpolitik müssen wir weiterhin einen Kurs verfolgen, der im Einklang mit den nationalen Interessen der USA steht.“ Mit anderen Worten: Alle Argumente, die jemals für die Nichtanerkennung des Völkermords praktiziert wurden, bleiben gültig. Meiner Meinung nach ist dies eine Logik, die sich ändern muss.

Aber warum sollte sie das? Der Grund ist sehr einfach. Wie ich bereits erwähnt habe, zeigen sowohl die internen Entwicklungen in der Türkei als auch die Ereignisse in Syrien und in Aserbaidschan während des jüngsten Krieges mit Armenien, dass Sicherheit, Demokratie und die Aufarbeitung der Geschichte im Nahen Osten und im Kaukasus eng miteinander verbunden sind. Schon ein flüchtiger Blick auf die Region macht deutlich, dass historisches Unrecht und die anhaltende Leugnung desselben durch verschiedene Staaten und ethnisch-religiöse Gruppen nach wie vor ein großes Hindernis darstellt, nicht nur für die Demokratisierung der Region, sondern auch für den Aufbau stabiler Beziehungen zwischen verschiedenen ethnischen und religiösen Gruppen. Man kann heute kein Problem in der Region lösen, ohne sich zunächst mit dem begangenen historischen Unrecht auseinanderzusetzen, denn Geschichte ist nicht etwas Vergangenes; im Nahen Osten und im Kaukasus IST die Vergangenheit die Gegenwart.

Ich plädiere dafür, dass wir diese sinnlose Unterscheidung und Abschottung zwischen der Anerkennung von 1915 und der gegenwärtigen Realpolitik aufgeben müssen. Wenn der Westen in der Vergangenheit die Ereignisse von 1915 nicht anerkannt hat, sei es aus Gründen der „Sicherheit“ oder des „nationalen Interesses“, oder wenn er in der Gegenwart eine affektierte Anerkennung des Völkermordes vorgenommen hat, hat er dennoch weiterhin eine Politik betrieben, die auf dieser Trennung von Vergangenheit und Gegenwart beruht. Und dies geschieht einzig und allein zu dem Zweck, der Türkei Unterstützung und politischen Rückhalt zu geben. Wenn Demokratie, Frieden und Sicherheit wirklich die Ziele der westlichen Politik gegenüber dem Nahen Osten und dem Kaukasus sind, dann muss sich der gegenwärtige Ansatz der Außenpolitik ändern. Denn es ist diese Haltung und dieses Verhalten des Westens, das die Türkei ermutigt, ihre Leugnung von 1915 fortzusetzen, und sie ermutigt, an einer Politik festzuhalten, die heute Demokratie, Frieden und Sicherheit in der Region bedroht.

Meine Meinung zu diesem Thema ist einfach: Solange die Türkei es weiterhin versäumt, sich ihrer Geschichte und ihrer eigenen Rolle bei historischem Unrecht ehrlich zu stellen und es stattdessen als Bedrohung für ihre nationale Sicherheit betrachtet, werden die Sicherheitsprobleme in der Region fortbestehen. Die Anerkennung des Völkermords an den Armeniern ist nichts, was man ignorieren oder einfach beiseite schieben sollte, wenn man mit den scheinbar dringlicheren Problemen der Gegenwart konfrontiert wird. Im Gegenteil, sie ist der Schlüssel zur Lösung der aktuellen Probleme im Zusammenhang mit Demokratie, Frieden und Stabilität in der Region.

Wenn wir jedoch realistisch sind, müssen wir zugeben, dass es aufgrund der grundlegenden Logik der internationalen Beziehungen nicht möglich sein wird, uns schnell von dieser Aufteilung zu befreien. Wie der Russland-Ukraine-Krieg gezeigt hat, ist die Türkei ein Land, das sowohl eine Regionalmacht ist als auch von den Großmächten als vorteilhaft empfunden wird. Dies wird durch die gegenwärtige Situation gut bestätigt: Die Türkei unterstützt die Ukraine indirekt, indem sie ihr hochwirksame Drohnen verkauft, aber gleichzeitig hat und will die Türkei sehr gute Beziehungen zu Russland unterhalten. Und zu diesem Zweck verstößt sie gegen das vom Westen verhängte Embargo gegen Russland. Interessant ist in diesem Zusammenhang, dass weder Russland noch der Westen, der Sanktionen gegen Russland verhängt hat, die Rolle, die die Türkei hier spielt, sonderlich unangenehm ist. Im Gegenteil, sie unterstützen sie. Aus diesem Grund halten es weder die Vereinigten Staaten noch Europa für realistisch oder praktisch, die Türkei zur Anerkennung des Völkermordes zu drängen.

Zumindest in diesem Sinne wäre es nicht falsch zu schlussfolgern, dass die „Anerkennung des Völkermords“ nun am Ende ihrer Reise angelangt ist. Sicherlich ist es von Bedeutung, dass mehr als 30 Länder – einschließlich der Vereinigten Staaten – die Ereignisse von 1915 nun als Völkermord anerkannt haben, und dies war in der Tat ein psychologischer und moralischer Sieg für die Armenier. Aber wir müssen auch zugeben, dass dies, abgesehen von dem Akt der „Anerkennung“ selbst, nicht viel, wenn überhaupt, in der Art von bedeutsamen, „realen“ Auswirkungen bewirkt hat.

Die Notwendigkeit einer neuen Konversation

An diesem Punkt wird die Frage „Was nun?“ wichtig. Es gibt zwei Punkte, die ich hier erwähnen möchte. Erstens ist die Politik der „Anerkennung“ nun weitgehend abgeschlossen. Die offizielle Anerkennung des Völkermordes an den Armeniern durch 30 Länder – darunter die Vereinigten Staaten – ist zwar eine bedeutende Entwicklung und ein klarer psychologischer und moralischer Sieg. Dennoch müssen wir auch anerkennen, dass dieser Sieg weitgehend symbolisch ist. Zweitens machen die Erfordernisse der internationalen Beziehungen das Auftreten einer außenpolitischen Tendenz, die die Türkei zur Anerkennung des Völkermords drängen würde, höchst unwahrscheinlich.

Aus diesem Grund habe ich meinen Vortrag mit „The Need for a Conversation“ betitelt. In diesem Zusammenhang möchte ich zwei kurze Bemerkungen machen. Die erste ist, dass es jetzt notwendig ist, die „Politik der Anerkennung“ durch eine Politik der „Erlangung von Gerechtigkeit“ zu ersetzen; die zweite ist, dass trotz der Beziehung zwischen „Erlangung von Gerechtigkeit“ und Außenpolitik jede Bemühung um „Erlangung von Gerechtigkeit“ in der Sphäre der amerikanischen Innenpolitik betrachtet werden sollte. In diesem Sinne kann die jüngste Anerkennung sinnvoll und bedeutsam sein.

Es ist darauf hinzuweisen, dass die amerikanische Anerkennung des Völkermords nicht mit derjenigen der Vorgängerländer vergleichbar ist. Während es sich bei den Anerkennungen anderer Länder um Handlungen mit weitgehend symbolischem Wert handelt, verpflichtet die offizielle Anerkennung durch die Vereinigten Staaten das Land technisch dazu – eine Verpflichtung, die letztendlich vielleicht auch eingehalten wird -, in einer Weise zu handeln, die die Möglichkeit bietet, ein gewisses Maß an Gerechtigkeit in Form von Wiedergutmachung und Entschädigung zu erlangen. Nach amerikanischem Recht können die Bürger ausländische Staaten, Unternehmen oder Institutionen auf Schadenersatz und Entschädigung verklagen. Der entscheidende Punkt dabei ist folgender: Im internationalen Recht ist es üblich, dass Staaten eine rechtliche „Immunität“ besitzen, die sie der Gerichtsbarkeit anderer Länder entzieht. Die Vereinigten Staaten sind an internationale Vereinbarungen gebunden, und der Foreign Sovereign Immunities Act von 1976 (FSIA) verhindert, dass ausländische Staaten oder mit ihnen verbundene Einrichtungen vor Gericht gestellt und verklagt werden können. Diese Länder stehen also theoretisch unter dem entsprechenden Rechtsschutz. Es gibt jedoch einige Ausnahmen, die für unser Thema von unmittelbarer Bedeutung sind.

Eine dieser Ausnahmen bezieht sich auf Verbrechen gegen die Menschlichkeit. Länder (und die mit ihnen verbundenen Institutionen), die nachweislich an Verbrechen gegen die Menschlichkeit wie Völkermord beteiligt waren, können vor US-Gerichten angeklagt werden. Dazu muss die Bundesregierung jedoch zunächst anerkennen, dass ein solches Verbrechen begangen wurde. Diese Tatsache war in der Vergangenheit ein ernsthaftes Hindernis in Fällen, die den Völkermord an den Armeniern betrafen, und führte sogar dazu, dass sie vor Gericht abgewiesen wurden. Doch nun, da sowohl der Kongress als auch das Weiße Haus den Völkermord offiziell anerkennen, könnte dieses Hindernis beseitigt worden sein. Ich sage „möglicherweise“, denn es bleibt abzuwarten, ob die Anerkennung durch den Kongress allein rechtsverbindlich sein kann.

Im amerikanischen Rechtssystem reicht die Anerkennung eines Verbrechens als „Verbrechen gegen die Menschlichkeit“ an sich nicht aus, um ein Verfahren zu eröffnen. Vielmehr müssen zunächst zwei Voraussetzungen erfüllt sein. In dem hier zur Debatte stehenden Fall können wir jedoch getrost sagen, dass sie erfüllt sind. Die erste Voraussetzung ist, dass nachgewiesen werden muss, dass das Ziel der Klage, sei es ein Staat oder eine Institution, sowohl an der Begehung einer Straftat beteiligt war als auch einen wirtschaftlichen oder finanziellen Vorteil daraus gezogen hat. Die zweite Voraussetzung ist, dass nachgewiesen werden muss, dass die betreffende Institution Handelsbeziehungen zu den Vereinigten Staaten unterhielt. Sowohl die Republik Türkei als auch die ihr angeschlossenen Institutionen, wie die Osmanische Zentralbank und die Ziraat Bankası, fallen in diese Kategorie. Zweifelsohne können diese Institutionen vor Gericht gestellt werden.

Bei der Vorbereitung solcher Fälle, wie ich sie vorgeschlagen habe, wird es von Vorteil sein, die allgemeine Forderung nach „Anerkennung“ durch die Forderung nach „Erlangung von Gerechtigkeit“ zu ersetzen. In diesem Sinne sollten uns die verschiedenen Fälle aus dem Holocaust und die Debatte über Entschädigungen für die Sklaverei als Leitfaden dienen. Wir müssen von den jüdischen Erfahrungen bei der Vorbereitung von Verfahren zur Wiedererlangung von verlorenem oder gestohlenem Eigentum lernen. Ich möchte die Beispiele von Organisationen wie der Conference on Jewish Material Claims Against Germany (Claims Conference) und der World Jewish Restitution Organization (WJRO) als Modelle für die Bildung ähnlicher armenischer Organisationen vorschlagen.

Wie bereits erwähnt, ist auch die Wiedergutmachungsdebatte wichtig und kann uns einige neue Ideen liefern und neue Horizonte eröffnen, um das Thema der massiven „kommunalen“ materiellen Verluste und deren Wiedergutmachung anzugehen. Das Konzept der Reparationen und die Möglichkeiten, die es bietet, müssen in der Tat genutzt werden, aber all dies muss im Kontext der amerikanischen Innenpolitik untersucht und verstanden werden. In diesem Sinne müssen sich die Überlebenden des armenischen Völkermordes vor dem Hintergrund der Sklaverei und der Erfahrung der amerikanischen Ureinwohner „neu begreifen“, wie ich meine.

Natürlich wird die „Erlangung von Gerechtigkeit“ auf vielen Wegen erfolgen und sich nicht auf den Rechtsweg beschränken. Es gibt auch keine Garantie für den Erfolg. Sicher ist nur, dass der Weg zum Prozess lang und mit vielen rechtlichen und politischen Hindernissen gepflastert sein wird. Wir müssen uns jedoch stets vor Augen halten, dass der Kampf um die Anerkennung jahrzehntelang dauerte, bevor er schließlich zum Erfolg führte, und wir sollten – ja, wir müssen – uns auf einen nicht kürzeren und nicht weniger mühsamen Kampf einstellen.

(Der obige Artikel ist eine leicht überarbeitete Fassung eines Vortrags in Cupertino, Kalifornien, vom 23. April).

Bericht Türkei 2022 – Human Rights Watch

übersetzt aus dem Englischen von Kamil Taylan

Die autoritäre und stark zentralisierte Präsidialregierung von Recep Tayyip Erdoğan hat die Menschenrechtsbilanz der Türkei um Jahrzehnte zurückgeworfen, indem sie vermeintliche Regierungskritiker und politische Gegner ins Visier nahm, die Unabhängigkeit der Justiz zutiefst untergrub und die demokratischen Institutionen aushöhlte. Die Türkei ist aus dem Übereinkommen des Europarats zur Verhütung und Bekämpfung von Gewalt gegen Frauen und häuslicher Gewalt, der so genannten Istanbul-Konvention, ausgetreten, was eine erhebliche Verschlechterung der Frauenrechte bedeutet.

Freiheit der Meinungsäußerung, Koalitions- und Versammlungsfreiheit

Während sich die meisten Nachrichtenagenturen im Besitz von Unternehmen mit engen Verbindungen zur Regierung befinden, sind unabhängige Medien in der Türkei hauptsächlich über Online-Plattformen tätig, werden jedoch regelmäßig Inhalte entfernt oder strafrechtlich verfolgt, wenn sie kritisch über hochrangige Regierungsvertreter und Mitglieder der Familie von Präsident Erdoğan berichten oder als Straftatbestand im Sinne des äußerst restriktiven Anti-Terror-Gesetzes der Türkei gelten. Zum Zeitpunkt der Erstellung dieses Berichts befanden sich 58 Journalisten und Medienmitarbeiter wegen ihrer journalistischen Tätigkeit oder ihrer Verbindung zu den Medien in Haft oder verbüßten Strafen wegen Terrorismusdelikten.

Im November stoppte das oberste Verwaltungsgericht der Türkei die Umsetzung eines Rundschreibens des Innenministeriums vom April, das Bürgern oder Journalisten die Aufnahme von Videos oder Fotos von Polizeibeamten im Dienst verbietet, mit der Begründung, dass dies die Freiheit der Berichterstattung und der Medien einschränke.

Nach heftiger Kritik in den sozialen Medien an der Reaktion der Behörden auf die Waldbrände in der bewaldeten Mittelmeerregion der Türkei kündigte die Regierung Pläne an, die Beschränkungen für soziale Medien weiter zu verschärfen, indem sie „Desinformation“ über soziale Medien zu einer Straftat erklärt, die mit einer Haftstrafe von zwei bis fünf Jahren geahndet wird. Zum Zeitpunkt der Abfassung dieses Berichts lag noch keine Gesetzesänderung vor. Bereits jetzt werden jedes Jahr Tausende von Menschen wegen ihrer Beiträge in den sozialen Medien verhaftet und strafrechtlich verfolgt, meist wegen Verleumdung, Beleidigung des Präsidenten oder Verbreitung terroristischer Propaganda.

Große Social-Media-Plattformen wie YouTube, Facebook und Twitter hielten sich an eine Gesetzesänderung aus dem Jahr 2020, die sie dazu verpflichtete, Büros in der Türkei einzurichten, was Befürchtungen aufkommen ließ, dass sie in Zukunft gezwungen sein könnten, sich stärker an die staatliche Zensur zu halten, um hohe Geldstrafen und andere Sanktionen zu vermeiden.

Die Provinzbehörden haben die Verordnung Covid-19 selektiv als Vorwand praktiziert, um friedliche Proteste von Studenten, Arbeitnehmern, politischen Oppositionsparteien und Aktivisten für die Rechte von Frauen, Lesben, Schwulen, Bisexuellen und Transgender-Personen (LGBT) zu verbieten. Die Ernennung eines nicht gewählten Rektors der renommierten Boğaziçi – Universität durch Präsident Erdoğan löste Proteste aus, die mit einem gewaltsamen Vorgehen der Polizei und der strafrechtlichen Verfolgung von Dutzenden von protestierenden Studenten beantwortet wurden.

Rückschritte bei den Rechten von Frauen und LGBT

Die Türkei ist das erste Land, das aus der Istanbul-Konvention ausgetreten ist. Der Schritt im März stieß international auf breite Kritik und löste Proteste von Frauenrechtsgruppen aus. Er bedeutet einen großen Rückschlag für die Bemühungen zur Bekämpfung geschlechtsspezifischer Gewalt und zur Förderung der Frauenrechte in der Türkei. Regierungsvertreter rechtfertigten den Rückzug und versuchten, konservative Wähler mit der fadenscheinigen Behauptung anzusprechen, dass die Konvention „Homosexualität normalisiert“. In der Türkei werden jährlich Hunderte von Frauen ermordet, und die Zahl der gemeldeten Fälle von häuslicher Gewalt ist nach wie vor hoch.

Die Regierung hat den jährlichen LGBT-Pride-Marsch in Istanbul zum siebten Mal in Folge verboten, und die Polizei hat Demonstranten gewaltsam auseinandergetrieben und festgenommen. Hochrangige Regierungsvertreter haben bei mehreren Gelegenheiten in ihren politischen Reden die Diskriminierung von LGBT-Menschen angegriffen und gefördert.

Menschenrechtsverteidiger

Die vierjährige Inhaftierung und der laufende Prozess gegen Osman Kavala, eine führende Persönlichkeit der Zivilgesellschaft, sind ein Beispiel für den enormen Druck auf Menschenrechtsgruppen und andere regierungskritische Nichtregierungsorganisationen (NGO). Kavala steht wegen unbegründeter Anschuldigungen im Zusammenhang mit den Gezi-Park-Protesten 2013 und dem gescheiterten Putsch im Juli 2016 vor Gericht. Die Türkei hat sich über ein Urteil des Europäischen Gerichtshofs für Menschenrechte hinweggesetzt, in dem seine sofortige Freilassung wegen unzureichender Beweise angeordnet wurde. In dem Urteil wurde festgestellt, dass die Inhaftierung Kavalas darauf abzielte, ihn als Menschenrechtsverteidiger zum Schweigen zu bringen.

Die Behörden praktizieren weiterhin Terrorismus- und Verleumdungsvorwürfe, um Menschenrechtsverteidiger zu schikanieren und ihr Recht auf Versammlung zu verletzen. Der Kassationsgerichtshof muss noch die Verurteilungen von Taner Kılıç, dem ehemaligen Vorsitzenden von Amnesty International in der Türkei, und drei weiteren Personen wegen ihrer Teilnahme an einem Workshop zur Menschenrechtserziehung im Jahr 2020 wegen Mitgliedschaft in einer terroristischen Vereinigung und Beihilfe zum Terrorismus überprüfen.

Am 15. Februar verurteilte ein Istanbuler Gericht Eren Keskin, die Ko-Vorsitzende der Menschenrechtsvereinigung, wegen „Mitgliedschaft in einer terroristischen Vereinigung“ aufgrund ihrer Rolle als Mitherausgeberin der pro-kurdischen Zeitung Özgür Gündem. Sie hat Berufung eingelegt. Am 19. März wurde der Ko-Vorsitzende von Keskin, Öztürk Türkdoğan, kurzzeitig festgenommen; gegen ihn wird weiterhin wegen „Mitgliedschaft in einer terroristischen Vereinigung“ ermittelt und ein Reiseverbot verhängt. Zwei Aktivistinnen der in Diyarbakır ansässigen Rosa Women’s Association haben gegen ihre Verurteilung wegen desselben Vorwurfs Berufung eingelegt, und gegen andere Mitglieder der Vereinigung wird weiterhin strafrechtlich ermittelt.

Im Januar ist das Gesetz zur Verhinderung der Finanzierung der Verbreitung von Massenvernichtungswaffen in Kraft getreten. Obwohl die Türkei das Gesetz damit begründet, dass das Land die verbindlichen Resolutionen des Sicherheitsrates der Vereinten Nationen zur Verhinderung der Finanzierung des Terrorismus und der Verbreitung von Waffen einhalten wolle, stattet das Gesetz das Innenministerium mit größeren Befugnissen aus, um die legitimen und rechtmäßigen Aktivitäten von NGO und das Vereinigungsrecht ihrer Mitglieder ins Visier zu nehmen.

Folter und Misshandlung im Gewahrsam, Verschwindenlassen von Personen

Es gab wenig Anhaltspunkte dafür, dass die Staatsanwaltschaft bei der Untersuchung der in den letzten fünf Jahren vermehrt erhobenen Vorwürfe von Folter und Misshandlung in Polizeigewahrsam und Gefängnis Fortschritte gemacht hat. Nur wenige derartige Vorwürfe führen zu einer strafrechtlichen Verfolgung der Sicherheitskräfte, und es herrscht nach wie vor eine weit verbreitete Kultur der Straflosigkeit.

In zwei Urteilen vom Mai 2021 stellte das Verfassungsgericht Verstöße gegen das Misshandlungsverbot fest und ordnete neue Ermittlungen zu Beschwerden an, die von der Staatsanwaltschaft zum Zeitpunkt ihrer Einreichung im Jahr 2016 abgewiesen worden waren. Die eine betraf die Klage eines männlichen Lehrers A. A. in der Stadt Afyon wegen Folter und Vergewaltigung in Polizeigewahrsam, die zweite die Klage eines männlichen Lehrers E. B. in Antalya, der behauptete, die Polizei habe ihn in Gewahrsam gefoltert und ihn zu einer Notoperation gezwungen.

Bei den Ermittlungen der Staatsanwaltschaft im Fall von Osman Şiban und Servet Turgut, zwei kurdischen Männern, die im September 2020 von Militärangehörigen in ihrem Dorf im Südosten des Landes festgenommen, in einem Hubschrauber abtransportiert und später von ihren Familien schwer verletzt im Krankenhaus aufgefunden wurden, wurden keine Fortschritte gemeldet. Turgut starb an seinen Verletzungen.

Im Fall des privaten Sicherheitsbeamten Birol Yıldırım, der am 5. Juni in Istanbul in Polizeigewahrsam starb, wurde ein stellvertretender Polizeipräsident festgenommen, der zusammen mit elf weiteren Polizeibeamten vor Gericht steht, nachdem die Medien Wochen zuvor Kamerabilder veröffentlicht hatten, auf denen zu sehen war, wie er von der Polizei geschlagen wurde.

Die Ermittlungen zu den genauen Umständen des Todes von Kadir Aktar, 17, am 19. Februar im Kindergefängnis von Maltepe dauern an. In den Medien wurde der Tod als Selbstmord dargestellt, doch die medizinischen Unterlagen enthalten deutliche Hinweise darauf, dass Aktar in Polizeigewahrsam misshandelt wurde.

Es wird immer wieder über Entführungen und gewaltsames Verschwindenlassen berichtet, das nicht ordnungsgemäß untersucht wird. Diejenigen, die am längsten verschwunden sind, sind Personen, denen die Behörden Verbindungen zu der Bewegung des in den USA lebenden Geistlichen Fethullah Gülen vorwerfen, die in der Türkei als terroristische Organisation für den Militärputschversuch vom Juli 2016 verantwortlich gemacht wird. Hüseyin Galip Küçüközyiğit, ein ehemaliger Beamter, verschwand am 29. Dezember 2020 in Ankara. Am 14. Juli teilten die Behörden seiner Familie mit, dass er sich in Untersuchungshaft befinde. Seit über sieben Monaten gab es keine Informationen über seinen Verbleib. Yusuf Bilge Tunç, ein weiterer ehemaliger Staatsbediensteter, blieb nach seinem Verschwinden im August 2019 verschwunden.

Die türkischen Behörden bemühten sich weiterhin um die Auslieferung von mutmaßlichen Anhängern der Gülen-Bewegung, darunter viele Lehrer, aus Ländern in aller Welt. Einige Länder, die den Ersuchen der Türkei nachkamen, umgingen rechtliche Verfahren und gerichtliche Überprüfungen und beteiligten sich an Entführungen, gewaltsamem Verschwindenlassen und der illegalen Überstellung von Personen. Zwei solcher Fälle im Jahr 2021 waren die Entführung von Orhan İnandı, einem Schuldirektor in Kirgisistan, am 31. Mai und seine Überstellung in die Türkei sowie die Ankündigung der Türkei am 31. Mai, dass sie Selahaddin Gülen, einen türkischen Staatsangehörigen und registrierten Asylbewerber in Kenia, „gefangen“ genommen und in die Türkei überstellt habe.

Einige Personen, die in der linken oder kurdischen Politik aktiv sind, berichteten, dass sie von Sicherheitskräften in Zivil entführt und an unbekannten Orten für kürzere Zeit festgehalten wurden. Ein solcher Fall war der von Gökhan Güneş, der bei der Staatsanwaltschaft Anzeige erstattete, weil er am 20. Januar in Istanbul entführt, verhört und gefoltert und am 26. Januar wieder freigelassen worden war, woraufhin die Staatsanwaltschaft im September entschied, dass der Fall nicht weiter verfolgt werden könne. Seine Anwälte haben Berufung eingelegt.

Kurdenkonflikt und Niederschlagung der Opposition

Gelegentliche bewaffnete Zusammenstöße zwischen dem Militär und der bewaffneten Arbeiterpartei Kurdistans (PKK) fanden weiterhin in ländlichen Gebieten im Osten und Südosten der Türkei statt, obwohl die Türkei ihre militärische Kampagne einschließlich Drohnenangriffen auf die Region Kurdistan im Irak konzentriert hat, wo sich die PKK-Stützpunkte befinden. Im Februar meldete das türkische Militär, dass bei einer Operation zur Rettung von 13 Soldaten und Polizisten, die von der PKK im Nordirak als Geiseln gehalten wurden, die 13 von der PKK getötet worden seien.

Im Jahr 2021 intensivierte die Erdogan-Regierungskoalition ihre laufende Kampagne zur Kriminalisierung der legitimen politischen Aktivitäten der oppositionellen Demokratischen Volkspartei (HDP), die bei den Parlamentswahlen 2018 landesweit 11,7 Prozent der Stimmen erhalten hatte. Die Regierung weigert sich, zwischen der HDP und der PKK zu unterscheiden. Es gab physische Angriffe auf HDP-Büros, vor allem im Juni in der westlichen Provinz Izmir, wo ein Bewaffneter das Parteimitglied Deniz Poyraz erschoss.

Zahlreiche ehemalige HDP-Politiker, darunter auch Bürgermeister, befinden sich in Untersuchungshaft oder verbüßen Haftstrafen, nachdem sie aufgrund ihrer legitimen gewaltfreien politischen Aktivitäten, Reden und Beiträge in sozialen Medien wegen Terrorismus verurteilt wurden. In einem solchen Fall, der im Mai begann, mussten sich Dutzende aktueller und ehemaliger HDP-Politiker, darunter die inhaftierten ehemaligen Ko-Vorsitzenden Selahattin Demirtaş und Figen Yüksekdağ, in einem neuen Verfahren wegen ihrer mutmaßlichen Rolle bei den gewalttätigen Protesten vom 6. bis 8. Oktober 2014 verantworten, bei denen 37 Menschen starben. Die früheren laufenden Verfahren gegen Demirtaş und Yüksekdağ wurden mit diesem Verfahren zusammengelegt. Das Verfahren war zum Zeitpunkt der Erstellung dieses Berichts noch nicht abgeschlossen.

Im Juni akzeptierte das Verfassungsgericht eine vom Chefankläger des Kassationsgerichts eingereichte Anklageschrift, mit der 451 Politikern und Parteifunktionären ein fünfjähriges Verbot politischer Aktivitäten auferlegt werden sollte, um die HDP dauerhaft zu schließen. Das Verfahren war zum Zeitpunkt der Erstellung dieses Berichts noch nicht abgeschlossen.

Der HDP-Abgeordnete Ömer Faruk Gergerlioğlu wurde im Juli aus dem Gefängnis entlassen und wieder in sein Parlamentsmandat eingesetzt, nachdem das Verfassungsgericht festgestellt hatte, dass eine Verurteilung wegen eines Beitrags in den sozialen Medien, die im März zu seinem Ausschluss aus dem Parlament und im April zu seiner Inhaftierung geführt hatte, gegen seine Rechte verstieß.

Die Türkei rechtfertigt ihre militärischen Einfälle in Gebiete im Nordosten Syriens im Januar 2018 und Oktober 2019 als Teil ihrer Bemühungen zur Bekämpfung von PKK-Mitgliedsorganisationen, hält weiterhin Gebiete besetzt und hat syrische Staatsangehörige illegal in die Türkei überstellt, damit sie dort wegen Terrorismus angeklagt werden, was zu lebenslanger Haft führen kann.

Flüchtlinge, Asylbewerber und Migranten

Die Türkei beherbergt weiterhin die weltweit größte Zahl von Flüchtlingen, etwa 3,7 Millionen aus Syrien, denen ein vorübergehender Schutzstatus gewährt wurde, und über 400.000 aus Afghanistan, dem Irak und anderen außereuropäischen Ländern, die nach türkischem Recht nicht vollständig als Flüchtlinge anerkannt werden können.

In Fortführung ihrer Politik der Grenzsicherung gegen die Einreise weiterer Asylbewerber und Migranten hat die Türkei im Jahr 2021 den Bau einer Mauer entlang ihrer Ostgrenze zum Iran fortgesetzt und Afghanen und andere Personen, die beim Versuch, die Grenze zu überqueren, aufgegriffen werden, kurzerhand zurückgewiesen.

Es gibt Anzeichen für eine Zunahme rassistischer und fremdenfeindlicher Übergriffe gegen Ausländer. Am 10. August griffen Gruppen von Jugendlichen Arbeitsplätze und Wohnungen von Syrern in einem Viertel in Ankara an – einen Tag nach einer Schlägerei, bei der ein syrischer Jugendlicher zwei türkische Jugendliche niedergestochen und einen von ihnen getötet haben soll. Zwei syrische Jugendliche sind wegen Mordes angeklagt. Die Ermittlungen der Staatsanwaltschaft gegen Dutzende von Jugendlichen wegen Sachbeschädigung, Diebstahls und anderer Straftaten dauern an. Oppositionspolitiker haben in Reden flüchtlingsfeindliche Stimmungen geschürt und vorgeschlagen, dass Syrer in das vom Krieg zerrissene Syrien zurückgeschickt werden sollten.

Es gab Berichte, auch von der türkischen Küstenwache, dass Migranten, die versuchten, über die See- und Landgrenzen von der Türkei nach Griechenland zu gelangen, von griechischen Sicherheitskräften kurzerhand und gewaltsam zurückgedrängt wurden.

Internationale Schlüsselakteure

Die Türkei hat ein schwieriges politisches Verhältnis zur EU, das durch eine transaktionale Beziehung in Fragen wie der Migration gemildert wird. Der Beitrittsprozess der Türkei zur EU ist ins Stocken geraten. Die EU gewährt der Türkei finanzielle Unterstützung im Gegenzug für die Beschränkung der Einreise von Flüchtlingen und Migranten in die EU. Der Europäische Rat hat im Juni erneut seine Besorgnis über die Rechtsstaatlichkeit und die Grundrechte in der Türkei zum Ausdruck gebracht, ohne die Menschenrechte zu einer Priorität in den Beziehungen zu machen.

Das Versäumnis der Türkei, verbindliche Urteile des Europäischen Gerichtshofs für Menschenrechte umzusetzen, in denen die Freilassung des Menschenrechtsverteidigers Osman Kavala und des kurdischen Politikers Selahattin Demirtaş gefordert wurde, hat die Beziehungen der Türkei zum Europarat beeinträchtigt. In seiner Septembersitzung bekräftigte das Ministerkomitee des Europarats seine Forderung nach der sofortigen Freilassung der beiden Männer und beschloss, dass die Nichtfreilassung von Osman Kavala bis zur Dezembersitzung die Einleitung eines Vertragsverletzungsverfahrens gegen die Türkei nach sich ziehen würde, eine Sanktionsmethode, die eine weitere Klage vor dem Europäischen Gerichtshof beinhaltet und bisher nur einmal gegen einen Mitgliedstaat des Europarats praktiziert wurde.

Der Menschenrechtskommissar des Europarates, der UN-Ausschuss für die Beseitigung der Diskriminierung der Frau, die UN-Sonderberichterstatter für Menschenrechte und das UN-Menschenrechtsbüro haben, die Türkei für ihren Rückzug aus der Istanbul-Konvention kritisiert.

Die tiefe Krise in den türkisch-amerikanischen Beziehungen setzte sich auch unter der Regierung Biden fort. Zu den zahlreichen Gründen gehören der Kauf russischer S-400-Raketen durch die Türkei, die Anwesenheit von Fethullah Gülen auf amerikanischem Boden und die Unterstützung der USA für kurdisch geführte Kräfte im Nordosten Syriens. Zum ersten Mal hat das US-Außenministerium die Türkei auf die Liste der Länder gesetzt, die im Zusammenhang mit ihrer Unterstützung für eine bewaffnete syrische Oppositionsgruppe Kindersoldaten praktizieren (2021). Außerdem erkannte die Regierung Biden den von der osmanischen Regierung vor 100 Jahren begangenen Völkermord an den Armeniern offiziell an.

Im Oktober ratifizierte die Türkei das Pariser Abkommen, den internationalen Vertrag über den Klimawandel, der im Dezember 2015 in Paris angenommen wurde, und verpflichtete sich gleichzeitig, bis 2053 Netto-Null-Emissionen zu erreichen. Als einer der 20 größten Treibhausgasemittenten der Welt trägt die Türkei zu der Klimakrise bei, die immer mehr Menschenrechtsverletzungen auf der ganzen Welt nach sich zieht.

Helalleşme Yolculuğu

Taner Akçam

İki haber üst üste geldi. Önce Cumhuriyet Halk Partisi (CHP) genel başkanı Kemal Kılıçdaroğlu’nun helalleşme yolculuğuna çıkacağıyla ilgili bir video gündeme girdi, sonra da Şeyh Sait ile ilgili bir haber.

Diyarbakır Barosu, Şeyh Said Eğitim, Kültür ve Dayanışma Derneği ile Şeyh Said mirasçısı torun Mehmet Kasım Fırat, Şeyh Said ve 46 arkadaşının mezar yerlerinin açıklanması ve kendilerine verilmesi için İçişleri Bakanlığı’na başvurduklarını açıkladılar

Kılıçdaroğlu videoda oldukça kuvvetli mesajlar verdi ama sözleri, daha öncekiler gibi, gene son derece bulanık ve belirsizdi. Tam olarak ne istediği ve yapacağı anlaşılmıyordu.

Örneğin, “geçmişte kırdığımız, korkuttuğumuz topluluklarla, bireylerle artık helalleşme zamanıdır. Ne pahasına olursa olsun yaralarımızı iyileştirmek için geçmişte yapılan hataların sorumluluğunu almayı ve bunlar için birbirimizden helallik istemeyi bilmeliyiz” gibi çok kuvvetli bir cümle kurdu ama ne bu kırılan ve korkutulan toplulukların kimler olduklarını söyledi, ne de “sorumluluk almanın” ne demek olduğu, nasıl yapılacağı konusunda tek bir kelime sarf etti.

Kılıçdaroğlu’nun, ‘Helalleşme’ konusunda yaptığı üçüncü video bu. Sözler değişse de içerik hep aynı ve somut hiçbir öneri içermemeleri en kuvvetli özelliği. Görülen o ki, Türkiye’nin en temel konularından birisinin kısa reklam filmleriyle hatırda tutulmasına yönelik bir strateji izleniyor.

Konunun çok şaşırtıcı olan tarafı şu; ‘helalleşme’ gibi son derece ciddi bir konuda, bugüne kadar CHP tek bir tartışma, tek bir toplantı düzenlemiş değil. Konu hakkında, tartışmaya açılmış tek bir yazılı metin yok.

Son derece bilinçli bir biçimde hem her şey son derece bulanık, bilinmez olarak bırakılıyor hem de sorun ciddi bir biçimde kamuoyuyla tartışılmıyor. Tercih edilen arada bir çekilen reklam filmleri…

‘Helalleşme’nin kamuoyu nezdinde ciddi bir siyasi sorun olarak tartışılması yerine, reklam filmleriyle geçiştirilmesi çok ama çok tuhaf. Tanım ağır kaçsa da bana bir “ciddiyetsizlik” örneği gibi geliyor.

İzlenen strateji, bu haliyle “Don’t look up” (yukarıya bakma) filmini hatırlatıyor. Filmde siyasetçiler, dünyaya çarpacak dev bir göktaşının yaratacağı büyük tehlikeyi ciddi olarak konuşmak yerine, konu hakkında hazırladıkları reklam filmlerinin kaç tık alacağı ile uğraşıyorlar.

Şeyh Sait’in mezarının yerinin bilinmiyor
olması bir insanlık ayıbıdır

Şeyh Sait’in torunlarının dedelerinin mezar yerini bilmek istemeleri ile CHP liderinin helalleşme yolculuğu arasındaki ilişki çok açık.

Kılıçdaroğlu eğer, “geçmişte kırdığımız, korkuttuğumuz topluluklarla, bireylerle artık helalleşme zamanıdır. Ne pahasına olursa olsun … geçmişte yapılan hataların sorumluluğunu almayı… bilmeliyiz” sözlerinde ciddi ise, Şeyh Sait’in torunlarının isteği, ona altın tepside sunulmuş bir fırsattır.

Şeyh Sait üzerine çok şeyler yazıldı, çizildi. Ama konuya ailesinin isteklerinde ifadesini bulan bir nokta üzerinden hiç bakılmadı. Şeyh Sait Kürtlerin çok önemli bir sembolüdür ve ayaklanma bahane edilerek Kürtler kırılmış, korkutulmuştur.

1925-1927 döneminde çok büyük haksızlıklar yapılmış, cinayetler işlenmiştir. Bu dönemde faaliyet gösteren Şark İstiklal Mahkemelerinde, iki yıla yakın sürede 420 kişiye idam cezası verilmiş bunlardan 207 adedi infaz edilmiştir.

Yani, 22 ay boyunca ayda en az 10 kişinin idam edildiği bir tabloyla karşı karşıyayız. Bu tabloya Askeri Mahkemelerce idam edilenler; yargılamaya götürüyoruz diyerek yolda kurşuna dizilerek infaz edilenler dahil değildir.

Ayrıca Lice-Kulp-Genç üçgeninde, 1925-1927 döneminde imha edilen insan sayısının 15 bin civarında olduğu söylenmektedir. İnsanların canlı olarak evlere veya samanlıklara kapatılarak yakılmaları sıradan uygulamalardandı.

Şeyh Sait ve asılan diğer 47 kişinin mezarlarının yeri bilinmiyor. Ve aile şimdi, cenazelerin kendilerine verilmesini istiyor. Şeyh Sait’in dini inançlara göre yeniden defnedilmesini istemekten daha insani ne olabilir?

Genel bir kuraldır. Eğer sevdiğiniz insanın akıbetini bilemezseniz, cenazenizi inançlarınıza uygun bir biçimde gömemezseniz yas tutamazsınız.

Yas tutabilmek geçmiş acıyı unutabilmenin en önemli yoludur. Yas tutamazsanız içinizdeki yara kapanmaz ve kanamaya devam eder. Yaranız kanadıkça huzur bulamaz ve istenen barışı sağlayamazsınız. Barış olmadan da geleceğe yönelemezsiniz.

Şeyh Sait’in mezarının yerini bilmek ailesinin en doğal hakkıdır. Ama bu aynı zamanda Kürt insanının ve tüm insanlığın en doğal, temel insani hakkıdır. Eğer Kürtlerle, huzur ve barış içinde geleceğe bakmak istiyorsanız, onlara yas tutma imkanını tanımak zorundasınız. Helallik istemek, Şeyh Sait’in mezarının yerini açıklamaktan geçer.

Kılıçdaroğlu, helalleşme konusunda ciddi ise, bir an önce Şeyh Sait’in ailesi ile buluşmalı ve onlara mezarların yerini bulacağı ve aileye teslim edeceği sözünü vermelidir.

Helalleşmenin başlangıcı budur. Seyit Rıza’nın mezarının Dersim için anlamı neyse, Şeyh Sait’in mezarının Sünni Kürtler için anlamı odur. Ve bunu en iyi anlayacak kişilerin başında  bir Dersimli olarak Kılıçdaroğlu gelir.

Dersimli bir Alevinin, Sünni-Nakşibendi bir Kürt Şeyhinin ailesine destek vermesinin yaratacağı büyük pozitif enerji üzerine ve bunun bu ülke topraklarında barış için ne anlam ifade edeceğine dair söylenecek her kelime bile fazladır.

Bizlere, Türkiye’nin geleceği ile ilgilenen ve kaygı taşıyan insanlara düşen ise, Şeyh Sait olayı konusunda artık başka türlü konuşmayı öğrenmektir.

Başka türlü konuşmak ise Şeyh Sait olayı konusunda bugüne kadar sorulmamış soruları sormakla mümkündür. Yani, Şeyh Sait “dinci bir hareket miydi, Hilafeti getirip Şeriat devleti kuracak mıydı? Yoksa din sadece bir örtü idi ve asıl amaç bağımsız Kürt milli devletini kurmak mıydı? İngilizler desteklemiş miydi? ‘Yabancı parmağı’ var mıydı?” gibi artık baygınlık veren sorular yerine başka sorular…

Bir toplumu geçmişi ile barıştıracak ve geleceğe yöneltebilecek sorular, neler mi bunlar, söz bu da bir başka yazı konusu olsun.

Ama önce hep birlikte ailenin insani talebine destek verelim. Şeyh Sait’in mezar yerini bulunsun ve cenaze aileye teslim edilsin. Yas tutabilmek barışmanın en temel koşuludur. Kılıçdaroğlu’nun bu önemli adımı atarak Şeyh Sait ailesiyle buluşması ve beni şaşırtması en büyük dileğimdir.

DIE JUSTIZ ALS WAFFE

Die türkische Justiz ist derzeit die wirksamste Waffe des Staatspräsidenten Erdogan gegen Andersdenkende in der Türkei. Der Präsident verheimlicht nicht mal seine Absicht, die noch vorhandene Opposition bis zu den nächsten Wahlen auszuschalten. Dafür hat er seit über einem Jahrzehnt systematisch fast alle Staatsanwälte und Richter des Landes durch linientreue und islamistische Exemplare seiner Partei ersetzt.

Auf Anweisung Erdogans ermittelt die Generalstaatsanwaltschaft in der Hauptstadt Ankara gegen Abgeordnete der pro-kurdischen Demokratischen Volkspartei (HDP), weil sie die türkische Regierung aufgefordert haben sollen, den Völkermord an den Armeniern anzuerkennen.

Insgesamt 26 HDP-Abgeordnete werden deshalb wegen „Beleidigung des türkischen Staates“ gemäß Artikel 301 des türkischen Strafgesetzbuches angeklagt, weil sie sich am 24. April 2020, dem Gedenktag an die Gräueltaten während des Ersten Weltkriegs, geäußert haben sollen, berichtete die Nachrichtenseite T24 am Samstag.

Der Artikel 301 des TüStGB wird in den vergangenen zwei Jahren wieder verstärkt eingesetzt, um Oppositionelle aus dem Verkehr zu ziehen, oder Organisationsstrukturen wie Vereine oder politische Parteien zu zerschlagen. Er lautet:

1. Wer die türkische Nation, den Staat der türkischen Republik, die große Nationalversammlung der Türkei, die Regierung der türkischen Republik und die staatlichen Justizorgane öffentlich herabsetzt, wird mit sechs Monaten bis zu zwei Jahren Gefängnis bestraft.

2. Wer die staatlichen Streitkräfte oder Sicherheitskräfte öffentlich herabsetzt, wird gemäß Abs. 1 bestraft.

3. Meinungsäußerungen, die mit der Absicht der Kritik erfolgt sind, stellen keine Straftat dar.

4. Strafrechtliche Ermittlungen wegen dieser Tat hängen von der Ermächtigung des Justizministers ab.“

Die HDP hatte auf einer Sitzung des Zentralvorstands (MYK) am 24. April die Türkei aufgefordert, die Ermordung von 1,5 Millionen Armeniern durch das Osmanische Reich als Völkermord anzuerkennen, was zu heftigen Reaktionen in Ankara führte.

Die Türkei bestreitet den Vorwurf des Völkermords und behauptet, Hunderttausende von Armeniern und Türken seien bei Zusammenstößen ums Leben gekommen, nachdem sich ethnische Armenier in der Türkei im Krieg auf die Seite Russlands gestellt hatten. Sie behauptet, die Tötungen seien weder systematisch noch organisiert gewesen, und hat alle Versuche einer internationalen Anerkennung strikt abgelehnt.

Die im Gegengesetzt vorgeschriebene Genehmigung des Justizministers zur Einleitung des Ermittlungsverfahrens gilt als sicher. Zumindest ist es bisher nie vorgekommen, dass sich ein Justizminister trotz der Anweisung des Staatspräsidenten Erdogan querstellte.

Kurtuluş – Kuruluş hikayesi

Taner Akçam

Bu yazıda, “Helalleşme”den ne anlamamız gerektiği konusunda genel bir çerçeve çizmek istiyorum. Ana fikir, Türkiye’nin bugünkü sorunlarının temelinin “Kurtuluş ve Kuruluş” döneminde atıldığı ve Kuruluş kaynaklı yapısal sorunlarla karşı karşıya olduğumuzdur.

“Kurtuluş ve Kuruluş” yıllarına sadece “egemenlik hakkı” ve “bağımsızlık” ekseninden baktığımız için, bugünkü sorunların tohumlarının o yıllarda atıldığını göremiyoruz. Burada “Kurtuluş ve Kuruluş” yıllarının, sadece “bağımsızlık” değil “eşitlik” ilkesi ışığında da okunması önerilmektedir.

Bugün ve yarın için nasıl bir Cumhuriyet istiyoruz sorusuna verilecek doğru cevap, dünün “eşitlik” ilkesi ışığında yeniden okunmasıdır. Eğer bu topraklarda demokrasi ve hukuk devleti egemen olsun istiyorsak, Kuruluşun yeni hikayesi şarttır.

 1. Tez: Siyaset, haksızlıkların çeşitli biçimleri etrafında mücadelelerin yapıldığı bir alandır. Tarihle Yüzleşmek yeni bir siyasi mücadele alanı olarak ortaya çıkmıştır. Ve siyasetin diğer alanlarından ayrıca ele alınmak zorundadır. Eğer kendimizi modern zamanlarla sınırlarsak, hepinizin en iyi bildiği siyasi mücadele alanı sınıf mücadelesidir. 

İnsanlar, siyasi arenada, sınıf mücadelesinde takındıkları tutuma göre saf tutarlar. Sol bu mücadelede, işçileri -proletaryayı veya genel olarak yoksulları temsilen ortaya çıktı. Her ne kadar solun büyük kısmı, sınıf mücadelesini her konuyu çözecek sihirli değnek olarak gördüyse de bunun böyle olmadığı anlaşıldı.

Ve başka haksızlıklara ilişin yeni siyasi mücadele alanları doğdu.

Örneğin, cinsiyet sorunu etrafında, kadınlar harekete geçtiler ve erkeklerle eşitlik istediler. Daha sonra kimliklerin tanınması bir alan olarak ortaya çıktı.

Topluluklar Ulus olarak, dinlerinin ve/veya dillerinin tanınması yani kimliklerinin tanınmasına yönelik kültürel talepler ileri sürdüler.

Sonra Çevre bir alan olarak ortaya çıktı.

Küresel ısıtmanın yarattığı sorunlar, doğanın ve çevrenin korunmasını çok önemli bir siyasi mücadele konusu yaptı.

Tarihle yüzleşme, geçmişte işlenmiş suçlar üzerine konuşma ve bir çözüm arama da böyle yeni bir alan olarak ortaya çıkmıştır.

Ve bu bana göre Türkiye’nin en temel problemidir. Tarihle yüzleşme, niçin çağımızın en önemli mücadele alanlarından birisi halini almıştır, bu konunun kendi başına ele alınması gerekir ve burada tartışması yapılmayacaktır.

2. Tez: Türkiye’de Tarihle Yüzleşmeyi Merkezine almış bir siyasi hareket şarttır. Eğer Türkiye siyaseti “yüzleşme”yi merkezine almazsa, Türkiye’de özlenen demokratik ve insan haklarına saygı duyan bir rejim gelmez. Eğer demokrasi istiyorsak, insan haklarına saygı duyan bir rejim istiyorsak, insanların eşit ve eşdeğer olarak yaşadıkları bir düzen özlüyorsak, dini-dili-etnik kökeni ne olursa olsun, tüm herkesin eşit vatandaşlık haklarına sahip olmasını istiyorsak tarihle yüzleşmek şarttır.

 3. Tez Türkiye’nin bugün en temel problemi, eşitsizliktir. Bugün bu toplumun farklı kesimleri eşit değildirler; aynı haklara sahip değildirler. Sünni Türkler daha eşittir.

Aleviler, Kürtler ve sayıları çok az kalmış olsa da Hristiyanlar, Yahudiler eşit vatandaş değildirler, önemli haklarından yoksundurlar. Ana problem, bu eşitliğin sağlanmasıdır. Bu eşitlik sağlanmazsa, Türkiye’nin toplum olarak bir arada duramama ihtimali oldukça kuvvetlidir.

Başta kanun önünde eşitlik olmak üzere, kimlikler üzerindeki baskıların kaldırılabilmesi ise ancak ve ancak tarihle yüzleşerek mümkündür.

Çünkü bu devletin kuruluşuna ayrımcılık ve eşitsizlik tohumları ekilmiştir. Kuruluştaki ayrımcılık ve eşitsizlik üzerine açık konuşamaz, bilince çıkartamazsak eşit vatandaşlık hakkını gerçekleştiremeyiz ve demokratik bir toplum kuramayız.

4. Tez: Her toplum birçok nedenle bir arada durur. Bunların en başında ama grup üyeleri arasında şu veya bu şekilde tesis edilmiş beraberlik duygusudur. Beraberlik duygusunu yaratan en önemli faktörlerden birisi yaşanmış ortak tarihtir. Her ulus-devletin, ortak bir hafızayı yaratan bir kuruluş-kurtuluşhikayesi vardır.

Bu hikâye hem insanlar arasında kolektif bir aidiyet duygusu yaratır hem de toplumun ayakta kalmasını sağlayan kurumlara meşruiyet zemini kazandırır. Özellikle Hukuk Devleti ve onun esasını oluşturan demokratik kurumların işlerliği açısından kuruluş-kuruluş hikayesinin kapsayıcı karakteri çok önemlidir.

 5. Tez: Türkiye’de bugünkü siyasi krizin ana nedenlerinden birisi ezbere bildiğimiz kuruluş-kurtuluş hikayesini toplumu bir arada tutmaya yetmemesidir. “Vatanı ve milleti bölmek isteyen iç ve dış güçlere karşı verilmiş bir yoktan var oluş savaşı” olarak bildiğimiz bu hikâye kapsayıcı değildir, aksine bu hikâye bugünkü sorunların üstünü örtmektedir.

Üstünü örtüyor, çünkü bugün karşılaştığımız sorunların temelinin Kurtuluş-Kuruluş yıllarında atılmış olduğunu görmemizi engelliyor. Bugün ülke nüfusunun önemli bir kesimi kendi hikayesini Kuruluş hikayesinde göremiyor. Kurtuluş-Kuruluş hikayesi, bu ülke vatandaşlarının önemli bir kısmının dışlanması üzerine inşa ediliyor, anlatılıyor.

 6. Tez: Hala Kurtuluş savaşı ve Kuruluş yıllarını kahramanlık ve zafer hikayeleri olarak okuyor ve anlatıyoruz. Kendimizi o denli o yıllarla özdeşleştiriyoruz bugünümüze de bu kuruluş ve kurtuluş yıllarının gözlüğü ile bakıyoruz. Bugün de savaşın hala bitmemiş olduğunu düşünüyor ve kendimizi tarihin kahramanlarının kıyafetlerini giyerek tanımlıyoruz.

1968 sol kuşağı, verdikleri mücadeleyi ikinci kurtuluş savaşı olarak tanımladı ve kendilerini ikinci Kuvayı Milliyeciler olarak gördüler.

AKP 2000’li yıllarda işbaşına gelince, başta Cumhuriyet Halk Partisi (CHP) ve „Ergenekoncu“lar olmak üzere, Aleviler dahil kendilerini laik olarak tanımlayan çevreler,  Adalet ve Kalkınma Partisi’ne (AKP) karşı İkinci Kurtuluş Savaşı çağrısında bulundu ve Kuvayı Milliyeci olduklarını söylediler.

2013 Gezi olayları sonrası kendilerine Kuvayı Milliyeci demek sırası AKP çevrelerine gelmişti. Erdoğan bugün bile ekonomide Kurtuluş Savaşı verdiklerini söylüyor.

 7. Tez: Türkiye’nin bugünkü temel problemlerinden birisi, Türklerin ve onların sağcı, solcu, dinci, laik fark etmez siyasi elitlerinin kurtuluş ve kuruluş savaşlarının bitmemiş olduğuna inanmalarıdır.

Bu bakış bugün için üç önemli ciddi sorun yaratıyor. 

* Birincisi; solcusu da sağcısı da bugüne ve bugünün sorunlarına da hala kurtuluş-kuruluş savaşının zihniyet dünyasından bakıyorlar. Böylece, sadece kuruluş yıllarındaki dost ve düşman kategorileri bugüne aynen aktarılmıyor, bugünkü aktörler de aynı dost-düşman kategorileri ile değerlendiriliyor.

* İkincisi, kurtuluş ve kuruluş savaşlarının bu ülkenin vatandaşlarına karşı verildiğini görmüyorlar. Düşman olarak tanımlanan Ermeniler, Rumlar, Pontuslular, özellikle Alevi Kürtler bu ülkenin vatandaşlarıydı. Kurtuluş ve Kuruluş savaşları bu ülkenin vatandaşına karşı verilmişti. Nevzat Onaran’ın son kitabının başlığı, “Devletin Dahili Harbi” bu dönemi anlatan en özlü ifadedir.

* Üçüncüsü, kurtuluş ve kuruluşun aynı zamanda bir yıkım ve katliamlar tarihi olduğu görülmüyor. Birinci Dünya Savaşındaki başta Ermeniler olmak üzere, Süryani ve Rumların imhasını bir kenara bırakmak isteseniz bile, 1918 sonrası katliamlardan kurtularak ana yurtlarına, topraklarına dönen ve İstanbul’daki Ermenilerle birlikte sayıları yarım milyonu aşan Ermeni ve Rumlara 1918-1923 yıllarında ne olduğu sorusunun cevabını vermemiz gerekiyor.

Yine bunun gibi 1921 Koçgiri, Pontus, 1925 Şeyh Sait, 1930 Ağrı-Zilan, 1934 Trakya-Yahudi ve 1938 Dersim bu kuruluş döneminin yıkımlarının sembolleridirler. Türklerin kahramanlık hikayesi olarak anlattığı hikâyenin, bu insanlar için bir yıkım ve acının hikayesi olduğunu göremezsek bu ülkede ne yüzleşmeyi ne de helalleşmeyi başarabiliriz.

 8. Tez: Tarih boş bir çuvaldır. Ortasına neyi dikerseniz ona göre ayakta durur. Bugün, mevcut Kuruluş-Kurtuluş hikayesinin ortasında duran direk-çubuk egemenlik hakkıdır. İşgalci güçlere karşı çıkmak ve bağımsızlık isteyerek savaşmak bu hikâyenin ana direğidir.

Oysa bu direk eksiktir. Çünkü bugün en temel sorunumuz eşitsizlik ve adaletsizliktir ve eşitsizlik ve adaletsizlik kuruluş ve kurtuluşa içseldir.

Bugün, Kurtuluş-Kuruluşa içsel, yapısal sorunlarla uğraşıyoruz ve bu nedenle, bilinen kurtuluş-kuruluş hikayesi üzerine düşünmek ve yeni bir kuruluş-kurtuluş hikayesinin ne olması, nasıl olması gerektiği üzerine konuşmaya başlamak zorundayız. Kurtuluş-Kuruluş hikayesine, dışlanan, acı çeken, yok sayılan kesimlerin hikayeleri de entegre edilmek zorundadır.

Bunun için de tarihimizi, “eşitlik ve adalet” çubuğu etrafında yeniden okumamız, buna uygun yeni bir hikâye anlatmamız gerekiyor. “Eşitlik ve adalet” direği etrafında tarihi okuyamazsak, bugünü ve yarını eşitlik ve adalet üzerine kuramayız. Yani, tarih üzerine konuşmak geçmiş üzerine konuşmak değil, bugünümüz ve geleceğimiz üzerine konuşmaktır.

 9. Tez: Nasıl bir Cumhuriyet istiyoruz, sorusu her şeyin merkezindedir: 2023 Cumhuriyetin 100’üncü kuruluş yılıdır. Gerek iktidar gerek muhalefet 2023 sonrası kuracakları Cumhuriyetin esaslarını bize anlatıyorlar. Taraflar birbirlerini esas olarak Cumhuriyetin kurucu değerlerinden sapmakla suçluyorlar.

Cumhur ittifakı en veciz ifadesini Devlet Bahçeli’nin, “kurucu değerler ve kuruluş felsefesi” sözlerinde bulan, yeni bir Anayasa yazarak yeni Cumhuriyeti bu temelde yeniden kuracaklarını söylüyor.

Erdoğan, yeni Anayasa metnini Ocak 2022’de açıklanacağı sözünü verdi.

Buna karşılık muhalefet, İktidarın Atatürk ismini silmekte olduğunu iddia ederek, “Atatürk gibi düşünmek” seminerleri, toplantıları düzenliyor; iktidara karşı, deyim yerindeyse bir “kültür savaşı” veriyor ve Atatürk ilkeleri üzerine oturmuş yeni bir Cumhuriyet’ten söz ediyorlar.

Benim iddiam ise gerek iktidarın ve gerekse muhalefetin esas aldıkları ve birbirlerini sapmakla suçladıkları Kurucu değerler ve Kuruluş felsefesinin bugünkü sorunların ana kaynağı olduğudur.

Osmanlı vatandaşı olan Ermeni, Rum ve Süryaniler vatandaş bile sayılmadılar. Katliamlardan sağ kalanların, vatandaş olarak hakları olmasına rağmen dönmelerine izin verilmedi. Kalmış olanlar da mallarına el konarak zorla ama yavaş yavaş yeniden ülke dışına sürüldüler.

Kürt Aleviler başta olmak üzere, Kürtler, Yahudiler eşit vatandaş olma imkanından mahrum bırakıldılar. Hristiyanlara  ve Yahudilere ülkeyi terk etmek, Alevilere, Kürtlere ve Çerkezlere Sünni Türk çoğunluk içinde asimile olmak tek seçenek olarak sunuldu.

Bugün bu nedenle, Sünni-Türkler dışında kalanların dışlandığı ve eşit haklardan mahrum bırakıldıkları bir Cumhuriyet ile karşı karşıyayız.

 10. Tez: Bugüne ve geleceğe ilişkin en temel problemimiz, Sünni Türklerin kendileri gibi olmayanlarla aynı haklara sahip olmayı, onlarla eşit ve eşdeğer koşullarda yaşamayı kabul etmemeleridir.

Sünni Türklerin, kendilerinin ötekilerden daha fazla hakka sahip olması gerektiğine dair duydukları kesin kanaat ve güven bugünkü sorunlarımızın temel kaynağıdır. Ve bunun temelleri İslami “Millet-i Hâkime” ilkesine bağlı olarak çok daha öncelere gitmekle beraber, kurtuluş-kuruluş yıllarında atılmıştır.

Sünni Türkler iktidarı paylaşmak istemiyorlar. Bu paylaşmamayı ve eşitsizliği ülkenin hukuk sisteminin içine bir nakış gibi işlemişlerdir. Hukuk ilkesinin olmadığı durumlarda, yazılı olmayan kurallar ve davranış normları geliştirmişlerdir. Ve bu nedenle, Türkiye “eşit olmayan vatandaşlar ülkesi” haline çevrilmiştir. Düzeltilmesi gereken bu çarpıklıktır.

Bunun için, etnik-dinsel özelliklerinden arındırılmış bir vatandaşlık hukuku şarttır. Hayatın her alanında eşit ve eşdeğer vatandaşlardan oluşan bir cumhuriyetin yaratılması ise, ancak buna ilişkin bir tarihin de anlatılmasıyla mümkündür.

11. Tez: Tarihe de bu gözle bakarsak göreceğiz ki, Osmanlı döneminde Ermeniler, Süryaniler ve Rumlar, Müslümanlarla eşit haklara sahip olmak dışında bir talepte bulunmadılar. Cumhuriyet döneminde Kürtler eşit haklara sahip olmak dışında bir talepte bulunmadılar. Çerkeslerin istediği de başka bir şey değildi.

Fakat biz tarihimizi sadece egemenlik hakkı ve bağımsızlık gibi kategorilerle açıkladığımız için, eşitsizlik üzerine kurulmuş bir yapıyla karşı karşıya olduğumuzu göremiyoruz. Türkler, kendileriyle eşit olmak, iktidar ortak olmak isteyenleri ve bu doğrultuda hak iddia edenleri, yabancı güçlerle iş birliği yapan ve egemenliğimizi tehdit eden kuvvetler olarak gördüler. Kuruluş yıllarının Ermenilerini, Rumlarını, Kürtlerini, Çerkezlerini bu gözle değerlendirdiler.

Kendimizi Kuvayı milliyeciler olarak görmeye devam edersek, böyle de görmeye devam edeceğiz. Oysa, tarihe “eşitlik ve adalet” ekseninden bakarsak, Koçgiri’yi, Pontus’u, Şeyh Sait’i, Ağrı ve Zilanı ve Dersim’i eşitlik uğruna verilmiş mücadeleler olarak okumamız mümkündür.

Eğer Türkler, diğerleri ile eşit yaşamayı kabul etselerdi, bu sorunların hiçbirisi yaşanmayacaktı. Bunu görmek için ise tarihi ve bugünü sadece ulusal egemenlik perspektifinden okumaktan vazgeçmek, eşitlik fikri etrafında okumayı öğrenmek gerekir.

Ancak eşitlik ekseninde okunan ve hatırlanan bir tarih sayesinde, hem o dönemde dışlananların varlığını anlarız, onların hikayelerini kuruluş hikayesinin bir parçası haline getirebiliriz hem de bugün eşitliği esas almış bir vatandaşlık hukuku geliştirebiliriz.

 12. Tez: O halde, O halde tarihle yüzleşme tartışması bir geçmiş değil, bir bugün ve gelecek tartışmasıdır. Helalleşme tartışması, nasıl bir gelecek istediğimiz sorusuna vereceğim cevaba göre belirlenecektir.

Yeni Cumhuriyet etnik ve din kimliği ne olursa olsun herkesin eşit vatandaş olduğu bir Cumhuriyettir. Sünni-Türk olmayanların dışlanması esasına göre kurulmuş bir sistem tepeden tırnağa düzeltilmek zorundadır.

Hristiyanların, Yahudilerin, Alevilerin, Kürtlerin kendilerini eşit vatandaş olarak göremedikleri bir Cumhuriyet ayakta kalmaz.

 13. Tez: Sünni Türkler dışındakiler sadece vatandaşlık haklarından mahrum bırakılmadılar. Hikayeleri de unutturuldu. Çektikleri acılar, yıkımlar yok sayıldı. Nüfusunu önemli bir kesiminin acısını, yıkımını yok sayan, onlara en temel vatandaşlık haklarını vermeyen bir Cumhuriyet kuramazsınız, kurarsanız da çöker.

Nüfusun önemli bir kesimi eğer anlattığınız kurtuluş-kuruluş hikayesinde kendilerine ait bir şey bulamazlarsa kendilerini o topluma ait hissetmezler ve bu yıkımın ilk habercisidir.

Bu nedenle, “eşitliği ve adaleti” merkezine almış, Hristiyan’ın (Ermeni, Rum, Süryani), Yahudi’nin, Alevi’nin ve Kürdün çektiği acıyı kabul eden, bu acıları kuruluş ve kurtuluş hikayesine entegre eden bir bakış şarttır. Tarihle yüzleşme bu nedenle şarttır. Belki de bunu, “onları dinlemeye hazır olmak” olarak da tanımlamak mümkündür. Türkiye ciddi bir sohbet susuzluğu çekmektedir ve toplumsal sohbet kaçınılmazdır. Başka hikayeleri dinlemek ve bu hikayeleri kurtuluş ve kuruluşun bir parçası yapmak, ihtiyaç duyulan budur.

 14. Tez: Kılıçdaroğlu, “Helalleşelim” diyerek çok önemli bir kapı açmıştır. Açılımının en önemli tarafı, Cumhuriyet Halk Partisinin tarihte yaptığı haksızlıklardan söz etmesidir. Tek tek saydığı örnekler de 1942 Varlık vergisinde durması ve daha geriye gitmemesine rağmen son derece önemli ve anlamlıdır.

Kılıçdaroğlu’nun bu kapıyı ne kadar açacağından ne kadar yürüyeceğinden emin değiliz.

İki önemli engel var önümüzde: Biri “yukardaki” diğeri “aşağıdaki” engel.

Her toplumun tarihiyle yüzleşmesinin sınırlarını ve boyutlarını belirleyecek olan “yukardaki” ve “aşağıdaki” değişikliklerdir. Genel bir kuraldır.

Eğer geçmişteki haksızlıklara neden olan kadrolar (parti, siyasi elit) iktidarda kalmaya devam ederlerse, yüzleşme olmaz. Elbette ki suçlardan sorumlu olanlar yüzleşmeye direneceklerdir.

Yüzleşmenin boyutu, eski elitlerin iktidarı ne kadar kaybettikleri ile doğru orantılıdır. Tamamıyla kaybettikleri durumda, yüzleşme “cezai adalet” biçiminde de gerçekleşebilir. Bu, suç işleyenlerin yargılanmasıdır.

Türkiye’de 2000’li yıllardan itibaren kısmi bir yüzleşmenin yaşanabilmesinin bir nedeni, AKP ile birlikte yeni bir siyasi ekibin işbaşına gelmesi idi. Bu ekip, geleneksel devlet kadroları ile uzlaşınca, çok sınırlı olan yüzleşme de bitti.

Kılıçdaroğlu, önerdiği “helalleşme” için, önce Partisi’nde yeni bir kadroyu işbaşına getirebilmesi, sonra da devlet bürokrasisinde önemli bir değişikliği sağlaması gerekiyor ki zor olan budur. Eski elitler değişmeden kimse ciddi bir yüzleşme ve helalleşme beklememelidir.

İkinci önemli koşul, “aşağıdaki” değişikliktir. Toplumun yüzleşmeyi ne kadar isteyip istemeyeceğidir. Sünni Türk çoğunluğun yüzleşmeye direniş göstereceğini tahmin etmek zor değildir. Çünkü sonuçta onlardan istenecek olan, “toplumsal eşitlik” doğrultusunda fedakârlık etmeleri, egemenliklerinden vazgeçmeleri, iktidarlarını paylaşmalarıdır.

Türk solunun yüzleşmeden uzak durmasının bir nedeni de budur. Yüzleşmeye “aşağıdan” direniş olması ihtimalinin bir diğer nedeni, fail-mağdur ilişkisinin çok karışık olmasıdır.

Yüzleşme genel kural olarak haksızlığa uğrayanın, „mağdur“ olanın isteyeceği bir şeydir. Oysa Türkiye’de „mağdur“ olduğunu ve kendisine haksızlık yapıldığını söyleyen her kesim, bir başka konuda faildir.

Ve her grup, sadece kendisinin „mağdur“ olduğu konu hakkında yüzleşme isterken, diğerine direnç gösterir. Kürtlerin Ermeni soykırımındaki rolleri konusunda direnmeleri verilebilecek en önemli örnektir. Cumhuriyet tarihi boyunca asimilasyona uğratıldıklarını söyleyen Çerkeslerin, Alevilerin de böyle bir sorunla karşılaşacaklarını tahmin etmek zor değildir.

Belki de tüm toplumla ilgili iki önemli zorluktan daha bahsetmek gerekir.

Birincisi, yüzleşilmesi istenen olay sayısı o kadar fazladır ki, bunun toplumda bir bunaltı yaratacağını tahmin etmek zor değildir. Olay sayısı arttıkça yüzleşme de zorlanılacak ve “en iyisi unutmaktır” denecektir.

İkincisi, toplumda tartışma kültürünün, konuşma ve dinleme kültürünün eksikliğidir. Türkiye, ağızdan çıkacak ilk söz ile fiziki kavga arasındaki yolun en kısa olduğu ülkelerden birisidir. Böylesi bir kültürel atmosferde, yüzleşmenin “kavga etmek” olarak anlaşılma tehlikesi büyüktür. Bunların her birisi, üzerine konuşulması gereken konulardır.

 15. Tez: Konuyu bugünkü Amerika Birleşik Devletleri (ABD) ile bitirmek isterim. ABD, 1776’da yayımlanan bağımsızlık bildirgesi ile özgürlüğüne kavuştu. Bu, Amerika’nın Kuruluş Bildirgesidir ve “tüm insanların eşit yaratıldığını, Yaradanları tarafından kendilerine devredilemez hakların verildiğini ve bu hakların Yaşam, Özgürlük ve Mutluluk arayışının olduğu gerçeğinin apaçık olduğunu kabul ediyoruz,” cümlesi en önemli cümlelerinden birisidir.

ABD demokrasisinin temelinin bu cümle olduğu kabul edilir. Oysa bu cümlenin yazıldığı zaman ABD’de tüm insanlar eşit değillerdi, kölelik vardı ve bu cümleleri yazanlar da köle sahipleriydi.

ABD’nin, İngilizlere karşı savaşarak, yani anti-emperyalist bir savaş vererek özgür ve bağımsız bir ülke olduğu tartışma götürmez. Ama bu savaşın “bağımsızlık ve özgürlük” savaşı olduğunu söyleyenler, savaşın bir başka özelliğinin de üstünü örtüyorlardı.

Bu “bağımsızlık savaşı” köleliği korumak için de verilmişti. Özellikle güney eyaletlerinin bu savaşa katılmalarının en önemli nedenlerinin başında, Emperyalist-Sömürgeci İngiltere’nin kolonilerde köleliği kaldırma ihtimali geliyordu.

Bu nedenle, ABD bağımsızlığını ilan ettiğinde, ilk Anayasasında en az üç maddede köleliği koruyan hükümlere yer verdi. Yani, bağımsızlık yanında eşitsizlik de bu Anayasanın ve toplumun temel ilkesi olmuştu.

Bugün, ABD’de ırkçılık çok yaygındır. Bunun en önemli nedenlerinden birisi, ırkçılığın (kölelik sisteminin) yapısal olarak ABD’nin kuruluşunda yer almasıdır. Bu nedenle, ırkçılığa karşı mücadele eden ve oldukça yaygın olan sivil haklar hareketi, ABD’nin kuruluş hikayesine yeniden bakmayı ve köleliğin bu kuruluşun önemli bir parçası olduğunun kabul edilmesini önermektedir.

Türkiye’de ihtiyaç duyduğumuz da budur. 

MINDERHEITEN -WIE IMMER- UNERWÜNSCHT!

Das türkische Parlament hat einen Vorschlag zur Aufstockung der Mittel für die Minderheitenschulen der armenischen, griechischen und jüdischen Gemeinden des Landes abgelehnt, wie die Nachrichtenseite T24 berichtet.

Der Vorschlag, den der armenischstämmige Abgeordnete Garo Paylan von der prokurdischen Demokratischen Volkspartei (HDP) dem Planungs- und Haushaltsausschuss für das Jahr 2022 vorgelegt hatte, wurde von der regierenden Allianz aus der Partei für Gerechtigkeit und Entwicklung (AKP) und der rechtsextremen Partei der Nationalistischen Bewegung (MHP) abgelehnt, wie die Website weiter berichtet.

Paylan hatte den Gesetzesentwurf am 2. November vorgelegt, in dem er eine Aufstockung der Mittel um 40 Millionen Lira (3 Millionen Euro) im Staatshaushalt 2022 des türkischen Bildungsministeriums für insgesamt 22 solcher Schulen forderte, die von etwa 4.000 Schülern besucht werden.

Die von den armenischen, jüdischen und griechischen Minderheiten in der Türkei betriebenen Schulen haben seit langem mit finanziellen Schwierigkeiten zu kämpfen, die durch den allmählichen Rückgang der Schülerzahlen im Laufe der Jahre noch verschärft wurden. Das diese Schulen nicht mehr unterstützt werden, hängt einzig allein mit der generellen Ausrichtung der Politik der Regierung zu tun. Die Minderheiten sollen dazu „bewegt“ werden, das Land zu verlassen.

Zu Beginn des letzten Jahrhunderts gab es in der Türkei über 1.900 armenische Schulen mit 173.022 Schülern, wie Paylan in der Begründung seines Antrages im Parlament feststellte.

DAS ENDE EINER LEGENDE

„Die Türken sind gastfreundlich“, oder „die Türken sind freundlich gegenüber Ausländern“, und so weiter und so fort. 

Das sind nur Sprüche, Phrasen aus einem türkischen Phantasiegebilde, was nie existiert hat.

Ich zeige heute ein Beispiel des regulären Umgangs mit Fremden, mit den Flüchtlingen und Ausländern in der Türkei. 

Die Stadt Bolu liegt zwischen Ankara und Istanbul. Früher sagten die Istanbuler, dass die besten Köche des Landes aus Bolu stammen. Ich habe dies nie überprüfen können. Ansonsten fällt diese Stadt nicht besonders auf. 

Bis auf die Stadtverwaltung.

Der Oberbürgermeister dieser Stadt ist Mitglied in der größten Oppositionspartei, der sozialdemokratischen CHP. Der OB gehört vermutlich zu dem faschistoid-nationalistischen Mehrheitsflügel der Partei. 

Seit Monaten bemühen sich dieser Oberbürgermeister und seine Stadtverwaltung, Ausländer und Flüchtlinge aus der Stadt zu vertreiben. Und zwar nicht heimlich. Nein, die Ausländerfeindlichkeit wird offen zur Schau gestellt, Flüchtlinge, Menschen ohne die türkische Staatsangehörigkeit werden gezielt aus der Stadt vertrieben.

Heute hat das Stadtparlament von der Stadt Bolu auf Antrag des Oberbürgermeisters beschlossen, dass die Wassergebühren für nicht Türken auf das 11-fache erhöht werden. Pro Kubikmeter auf 2,5 US Dollar. 

Und wenn ein Ausländer, der eine Aufenthaltsgenehmigung in Bolu hat, heiraten möchte, muss er der Stadtverwaltung 100.000 türkische Lira als Gebühr vorlegen. Das sind fast 10.000 Euro. 

Diesem Antrag haben neben der Republikanischen Volkspartei, auch die „gemäßigten“ Grauen Wölfe, die IYI Partei zugestimmt. Die Regierungsparteien AKP und MHP sollen dagegen gestimmt haben.

Andere Reaktionen? 

Keine. Vor allem keine Reaktionen aus der sozialdemokratischen Partei CHP. 

Stellt Euch vor: Ein SPD-Oberbürgermeister würde einen ähnlichen Beschluss in einer deutschen Stadt gegen Ausländer im Stadtparlament beschließen lassen? 

Deswegen sage ich, diese „türkische Gastfreundschaft“ sei eine Legende. 

Kılıçdaroğlu, tarihle yüzleşme ve yeni kurucu hikaye

TANER AKÇAM 

Bu ülkede eğer yeni bir Cumhuriyet istiyorsak, artık bu savaşı bitirmemiz ve bu savaş dilinin dost ve düşmanlarına bir son vermemiz; kendimize yeni bir kuruluş hikayesi anlatmamız gerekiyor. Ve bu kuruluş hikayesi, başta Ermeni soykırımı olmak üzere, yaşanan tüm yıkımları, Cumhuriyetin kuruluş hikayesinin bir parçası yapması gerekiyor

Aşağı yukarı 30 yılı aşkın bir süredir, Türkiye’nin tarihi ile yüzleşmesinin zorunlu ve siyasetin bu konuyu merkezine almasının şart olduğunu savunurum. Bu konuda o kadar çok yazı yazdım, konuşma yaptım ki bazen boş duvara konuştuğum hissine de kapıldım. Ama Kılıçdaroğlu son çıkışıyla yazdıklarıma ses vermiş görülüyor. Üstelik bu yazılarımdan birisindeki sözlerimi de tekrar ederek (Gazete Duvar 16 Aralık 2020)

Şimdi herkes, Kemal Kılıçdaroğlu eksenli, “Yapar mı yapmaz mı?”, „Ne kadar yüzleşir ne kadar yüzleşmez” tartışmasıyla meşgul. Oysa bu doğru bir yöntem değil. Tartışmanın sadece Kılıçdaroğlu’nun söyledikleri etrafında dönmesi bize bir şeyi gösteriyor. O da bu tartışmaya katılanların söyleyecekleri bir şey yok; bu nedenle yapabildikleri “çekiştirmenin” ötesine geçmiyor.

Burada konuyu bir adım ileri götürmek ve yüzleşmenin hangi çerçevede ele alınması gerektiği konusunda, Dersim özelinden hareketle bazı gözlemlerde bulunmak istiyorum. Ana tezim, Türkiye’nin temel probleminin, onun kuruluş hikayesi olduğu ve bizim yeni bir kuruluş hikayesine ihtiyacımız olduğudur.

Kuruluş hikayesi ön koşuldur

Bir ulusu bir arada tutan faktörler arasında önemli olanlardan biri anlatılan kuruluş hikayesidir. Bu hikâye hem insanlar arasında kolektif bir aidiyet duygusu yaratır hem de toplumun ayakta kalmasını sağlayan kurumlara meşruiyet zemini kazandırır. Özellikle hukuk devleti ve onun esasını oluşturan demokratik kurumların işlerliği açısından kuruluş hikayesinin kapsayıcı karakteri çok önemlidir. Burada Ulus’u Hannah Arendt’in jenerik ‘ulus devlet- nation state’ bağlamında kullandığımı söylemek isterim ve kastettiğim Türkiye’dir.

Türkiye’de anlatılan ve hepimizin ezberlemiş olduğu kuruluş hikâyesi artık bu ulusu bir arada tutmaya yetmiyor. Yaşanan bir ‘toplumsal doku dağılması’, ‘kumaş yırtılmasıdır’. Son yıllarda, çok sınırlı da olsa var olan hukuk devletinin ve demokratik kurumların son derece ciddi erozyona uğramasının arka plan nedenlerinden birisi de bu bilinen kuruluş hikayesinin çökmüş olmasıdır. 2023’e giderken yeni bir Cumhuriyete ve buna uygun yeni kurucu bir hikâyeye ihtiyacımız var. Ana soru, yeni Cumhuriyetin kurucu hikâyesinin köşe taşlarının ne olacağıdır. Bu konuda birkaç öneride bulunmadan önce eldeki kurucu hikâyenin ana probleminin ne olduğuna değinmek isterim.

Kurucu hikayesi bugün niçin sorun?

Türkiye’nin bugünkü kurucu hikâyesi, esas olarak onun kuruluş savaş(lar)ını anlatır. O zamanın ve savaşının dili bugün de egemendir. Bugün geçmişimiz ve geleceğimizle kurduğumuz ilişkiyi esas olarak belirleyen o dönemde oluşmuş bu savaşın dilidir. Başlangıç tarihini 19’uncü yüzyıl başındaki Sırp isyanına veya 1878 Berlin anlaşmasını kadar geriye götürebilirsiniz. Ama özel olarak 1912-13 Balkan savaşları ile derinleşen ve 1938’de tamamlanan kuruluş savaşlarında oluşan bir savaş dilinden söz ediyorum. Ve bugün için de zihinlerde devam eden bir savaşın varlığından söz ediyorum.

Bu kuruluş hikâyesini “vatanı ve milleti bölmek isteyen iç ve dış güçlere karşı verilmiş bir yoktan varoluş savaşının” anlatımı olarak özetlemek mümkündür. 1918-1923 Kuruluş savaşının bu dilin oluşmasında çok özel bir yeri vardır. Bu anlatı, ülkenin gerek siyasi gerekse entelektüel kültürel atmosferine büyük ölçüde egemendir. Burada sağcı-solcu, laik-Müslüman, Alevi-Sünni fark etmiyor. Çünkü bu savaş, Osmanlı İmparatorluğu’nun yıkımı ile sonuçlanan yüzyılı aşkın savaşlara ve onların yarattığı travmalara bir son verdi.

Savaşlar ve takip eden yenilgiler her ulus için bir aşağılanma ve küçük düşürülmedir. Ortada yıkılmış ve yaralanmış bir ulusal onur vardır. Savaşlardan yenilgi ile çıkan her ulus, ilk iş olarak yıkılmış onurunu tamire soyunur. Türk Kuruluş Savaşı, yaralanmış ve zedelenmiş Türk onuruna sürülmüş bir merhem gibiydi. Bu nedenle, sağcısından solcusuna, İslamcısından milliyetçisine, laik sekülerlerinden Alevilere kadar geniş kesimlerce sorunsuz kabul ve tekrar edildi.

Cumhuriyet’in kuruluş hikayesinin en önemli tarafı, onun bir zafer ve bir kahramanlık menkıbesi olarak anlatılmasıdır. Bu anlatımın bugün için çok ciddi sonuçları vardır.

Kuruluş hikayesinin üç olumsuzluğu

Birinci olumsuz sonuç: Bugün dahi hala bu savaşlarda oluşmuş savaşın dilinin kullanıyoruz. Bu savaş dili ile, sadece o dönemin savaş(lar)ı ve yapılanlar kutsanmıyor, o savaşların deneyimleri de bugüne aktarılıyor ve bugünün olayları da esas olarak o dönemin savaş söylemi içinde değerlendiriliyor. Savaş yıllarında oluşmuş dost ve düşman kategorileri sadece bugüne aynen aktarılmıyor, bugünkü aktörler de aynı dost-düşman kategorileri ile değerlendiriliyor.

Yani, savaş deneylerinin aktarılması eksenli oluşan bir kuruluş efsanesi, bize savaşın bugün hala devam ettiğini hatırlatıyor. Söylemde hala devam eden, bitmemiş savaş bugünkü en temel problemimizdir. Bu kuruluş savaşının artık bitirilmesi ve bu savaş döneminde oluşmuş dile bir son verilmesi gerekiyor.

İkinci olumsuz sonuç: Kuruluşu ve özellikle bugünü hala devam eden bir savaşın diliyle anlamaya ve açıklamaya çalışmak, düşman olarak tanımlanan ve zaferin kendilerine karşı kazanıldığı söylenen kesimlerin yine bu ülkenin vatandaşları olduğunun görülmemesi sonucunu doğuruyor. Sözü edilen kuruluş savaş(lar)ı aslında Osmanlı-Türk devletinin kendi vatandaşlarına karşı yürüttüğü bir savaş idi. Devletin, kendi vatandaşına karşı verdiği savaşı, bize bir zafer ve kuruluş hikayesi olarak anlatması ve savaşta oluşmuş söylemin bugün bile devam ettirilmesinin doğrudan sonucu ise bu ülkenin önemli bir kesiminin dışlanması ve yok sayılması oldu. Bu ötekileştirilenler ve bugün de hala düşman olarak görülenler, önce vaktiyle bu ülkenin yüzde 25’ini oluşturan Hıristiyan vatandaşları idi. Ve daha sonra özellikle Koçgiri ile başlayan yeni süreçle birlikte Kürtler ve Aleviler de buna dahil edildiler. Dersim, bu savaşların belki de son durağını temsil eder.

Üçüncü negatif yan sonuç: Kuruluş hikayesinin hala devam ettiği düşünülen bir savaş olarak anlatılması ve hatırlanması anlatılan hikâyenin aslında bir yıkım ve katliam hikayesi olduğunun görülmemesi sonucunu doğuruyor. Ve bu yıkımla asla yüzleşme ihtiyacının duyulmuyor olmasının asıl nedeni budur. Çünkü, yıkımlar, katliamlar ve yaşanılan acılar, bir zaferin olmazsa olmaz yan ürünü olarak görüldüler. Bu nedenle ne 1968 sol kuşağı ve oradan üreyen solcu örgütler, ne 2000’li yılların Ergenekoncuları ne de 2013 Gezi sonrası AKP çevreleri, kendilerini “Kuvayı Milliyeci” olarak tanımlamakta bir mahsur gördüler. Kendileri bugünün yeni kurucu kahramanlarıydı ve yapmaları gereken de atalarının yarım bıraktığı işi tamamlamaktı. Siyaseten yaptıklarını “ikinci kurtuluş savaşı” olarak göstermeyen ve böyle anlatmayan bir siyasi çevre bulmak gerçekten zordur.

Yeni bir hikâyenin bazı ön taşları

Bugünkü Cumhuriyetin en önemli krizi budur ve üç sac ayağında sahiptir: Kuruluş hikayesinin sadece bir zafer savaşı olarak anlatılması; bugün de hala bu savaşın devam ettiğine inanılması ve bugünkü sorunlarla bu savaşın mantığı ve diliyle yaklaşılması ve yok edilen ve imha edilenin bu ülkenin vatandaşları olduğunun görülememesi… Bu nedenle tarihteki yıkımların, katliamların, acıların bu hikâyede yeri yoktur. Bu kuruluş hikayesi bu şekilde anlatılmaya devam edildiği müddetçe ne tarihle yüzleşmek mümkündür ne de barış ve demokrasiyi esas almış bir gelecek kurmak.

Bugün artık değişmesi gereken budur. Bize yeni bir kuruluş hikayesi şarttır. Artık savaşın bittiğinin kabul edilmesi ve bu savaş diline bir son verilmesi gerekiyor. Bugünün siyasetine geçmiş savaşın zihniyeti ve diliyle yaklaşmak bir kuruluş değil bir yıkım habercisidir. Geçmiş üzerine konuşmak sadece tarih konuşmak değildir, geleceği kurmaktır. İyi bir gelecek kurmak istiyorsanız, geçmiş yıkımları büyük zaferler olarak anlatmaktan vazgeçmek ve geçmişte yaşanmış yıkım ve katliam hikayelerini yeni kuruluş hikayesinin bir parçası haline getirmek zorundayız.

Eğer bu Cumhuriyet’te tüm vatandaşların eşit ve özgür biçimde bir arada yaşamaları arzulanıyorsa imha edilen ve yok sayılan vatandaşlarının hikayesinin de kuruluş hikayesinin bir parçası haline getirilmesi şarttır. Hıristiyan’ın, (Ermeni, Rum, Süryani) Yahudi’nin, Kürt’ün, Alevi’nin çektiği acıyı yeni kuruluş hikayesinin harcı haline getiremezsek yarını kuramayız. Bu kesimlerin yaşadıkları katliam ve acıların öyle çok kesişme noktası vardır ki, tarihe eleştirel gözle bakarak bu kesişmeleri görmemiz mümkündür.

Dersim’in yeri ve anlamı

Benim açımdan, 1937-38 Dersim soykırımı üzerine konuşmamızın anlamı burada yatıyor. Dersim katliamı, kendisinden önceki yaşanan katliamların hem son noktasıdır ve hem de onların izlerini taşır. Başta Ermeniler, Hıristiyanların imhasının derin izlerini Dersim soykırımında da yaşarız. Dersim, Ermeni, Süryani ve Rum soykırımının nihai bir noktası, Osmanlı’da başlayanın Cumhuriyette tamamlanması gibidir.

Ve aslında bu sürekliliği gözlemek için 1937-1938’de kadar beklemeye de gerek yoktur.

Kesişme noktalarına ufak örnekler

1920 Aralık ayında kurulan Milli Ordu’nun kumandı Sakallı Nurettin Paşa’nın verdiği ilk emirlerden birisi Koçgiri ve Dersim bölgesindeki Müslüman olmayanların listesinin çıkartılmasıdır. Koçgirililer, “Ermenilerden sonra sıra bize geldi ve bizi de Ermeniler gibi sürecek ve kesecekler”, endişesi ile hareket ederler. Nitekim, resmi yazışmalarda, Koçgiri katliamının gerekçesi olarak gösterilen Ümraniye olaylarının gerçek failinin Ermeniler olduğu yazılır ve bölge insanı Ermenilerle iş birliği yapmakla suçlanır. Koçgiri ve Dersim katliamlarında önemli bir rol oynayan Hüseyin Hüsnü olarak da bilinen Abdullah Alpdoğan, Ermeni ve Pontus soykırımlarında da çok önemli roller oynamıştır. Şükrü Kaya ve Mustafa Abdülhalik Renda gibi Ermeni soykırımının baş aktörlerinin Dersim soykırımında da başrol olduklarına değinmek bile gereksiz.

Daha 1937-38 katliamından beş yıl önce bile, 1933’te Dersim’de yapılan askeri operasyonların önemli hedeflerinden birisi bölgede saklanan Ermenileri bulmaktır. Bu yıl yapılan operasyonlar hakkında 6 Eylül 1933 tarihinde bir rapor yazan Umum Müfettişlik, yapılan aramalarda bulunan Ermeni sayılarını aktarır ve yakalanan Ermenilerin daha önce planlandığı veçhile sürgün edildikleri bildirilir. Raporda aktarılan önemli bir bilgi de köylerden, aralarındaki Ermeni nüfusunu bildirmelerinin istendiği ve ama gelen bilgilerde hiçbir Ermeni’nin olmadığının söylendiğidir. Dersimliler, aralarındaki Ermenileri korumaktadırlar.

1937-38 katliamının önemli nedenlerinden birisi de Dersimlilerin Ermenileri korumuş olmalarıdır. Katliamdan kurtulan bir görgü tanığı, askerlerin bazen öldürmelerden önce bazen de sonra, erkeklerin pantolonlarını indirip, sünnetli olup olmadıklarını kontrol ettiklerini aktarır. Örneğin Xêçe’deki katliamın yapılma sebebinin buranını ahalisinin Ermeni olmasından kuşkulanılmasıdır. Tanık, Xêçe katliamı sonrası, askerlerin erkeklerin donlarını indirip, sünnetli olup olmadıklarına baktıklarını söyledikten sonra, hükümetin “biz bunları Rum-Ermeni sandık” diyerek “pişman olduğunu” aktarır.

Son söz

Bu ülkede eğer yeni bir Cumhuriyet istiyorsak, artık bu savaşı bitirmemiz ve bu savaş dilinin dost ve düşmanlarına bir son vermemiz; kendimize yeni bir kuruluş hikayesi anlatmamız gerekiyor. Ve bu kuruluş hikayesi, başta Ermeni soykırımı olmak üzere, yaşanan tüm yıkımları, Cumhuriyetin kuruluş hikayesinin bir parçası yapması gerekiyor. Zaferlerle biten savaşlar değil, bu ülkenin kendi vatandaşlarına yazık edildiği; Rum, Süryani, Ermeni, Kürt ve Alevi bu ülke vatandaşına yazık edildiği bu yeni hikâyenin merkezinde durmalıdır. “Vatanı bölmek isteyen iç ve dış düşmanlar” söylemi yerini “yazık edilen vatandaşlara” bırakmak zorundadır. Tekçi, monologçu değil, farklı anlatımlara olanak sağlayan, çoğulcu bir kuruluş hikayesine ihtiyacımız var. Eğer bugünün Kürdü, Alevisi, Ermenisi, Süryanisi kendisini, bu kuruluş hikayesinin bir parçası olarak göremezse bu topraklarda bir arada yaşamak imkânsız hale gelir.

Dersim ve onun sembolik önderi Seyit Rıza da bu yeni kuruluş hikayesinin en önemli parçasıdır. Dersimin ve Seyit Rıza’nın bizim kuruluş hikayemizin bir parçası ve sembolü yapılmaları bizim demokratik geleceğimizin garantisi olacaktır.

Erdogan – endlich eine gute Tat

Erdogan hat den heutigen Tag, den 11. November, zum „Tag des Waldes“ erklärt.

Er ging mit seinem ungarischen Kollegen Viktor Orban in einen Wald und da pflanzten die beiden einen Baum.

Erdogan und Orban – der gemeinsame Waldspaziergang

Dann kündigte der türkische Präsident an:

„In den vergangenen 19 Jahren unserer Regierungszeit haben wir bis jetzt 5,5 Milliarden Bäume eingepflanzt und werden bis Ende 2023 die Zahl der neuen Bäume auf 7 Milliarden erhöhen.“ (Vgl. Hürriyet v. 11.11.2021 – https://www.hurriyet.com.tr/gundem/son-dakika-11-kasim-milli-agaclandirma-gunu-cumhurbaskani-erdogan-duyurdu-81-ilde-81-millet-ormani-41937058)

Ich dachte, das ist endlich mal eine gute Tat des Präsidenten, eine großartige Initiative nach den vielen Waldbränden in diesem Jahr.

5,5 Milliarden Bäume wachsen schon. Und in zwei Jahren werden es schon bald 7 Milliarden neue, junge Bäume in den Himmel ragen, Kohlendioxid zu Sauerstoff verarbeiten, für den Regen sorgen.

Aber just in diesem Moment holte mich meine Vergangenheit ein. Mein Mathe Studium.

7 Milliarden Bäume werden es nach 21 Jahren sein, Ende 2023.

21 Jahre haben 7665 Tage.

Vorausgesetzt es gibt keinen einzigen freien Tag wären es 913.242 Bäume am Tag, die bepflanzt werden.

In der Stunde wären es 38.051 Bäume.

In der Minute sind es dann 634 Bäume.

Schliesslich pflanzen die Arbeiter des türkischen Präsidenten 11 Bäume in der Sekunde an, rund um die Uhr ohne Pause.

Scheiss Mathematik. Sie zerstört alle meine Illusionen.

DER OBERSCHLEUSER ERDOGAN

Ein unter türkischer Flagge fahrendes Frachtschiff mit 382 überwiegend afghanischen Migranten an Bord legte am frühen Sonntag sicher im Hafen der griechischen Insel Kos an. Vorher trieb sie mit ausgefallener Motor zwei Tage lang in der Ägäis herum. Dann schickte es ein Notsignal.

Unter dem Namen „Murat 729“ ist das Schiff registriert. Die gesamte Besatzung, sechs Personen wurden noch am griechischen Hafen festgenommen. Es ist seit Jahren eines der größten Flüchtlingstransporte in der Ägäis.

Griechenland war bisher die Hauptroute für Asylsuchende aus der Türkei in die Europäische Union. Die Zahl der Ankünfte ist seit 2016 stark zurückgegangen, nachdem die EU und Ankara eine Vereinbarung getroffen hatten, um Migranten an der Überfahrt nach Griechenland zu hindern. Dafür zahlte die EU Milliarden an die Türkei.

Am Freitag hatte das griechische Schifffahrtsministerium die Türkei aufgefordert, die Rückkehr des maroden Schiffes zu akzeptieren. Das wurden von der Türkei abgelehnt. Kein Schiff verlässt einen türkischen Hafen mit 400 Flüchtlingen, ohne die Zustimmung des Hafenmeisters. Auch die türkische Küstenwache muss es gewusst haben.

So ein Schiff kann nur durch die Zustimmung der Sicherheitskräfte den Hafen verlassen. Daher will man das Schiff nicht zurücknehmen.

Übrigens in der vom Erdogan zensierten türkischen Presse steht es kein Wort über diesen Transport.